
bei lkm gesehen. wenn man auf bing "schweiz" in der bildersuche eingibt... erscheint eben jenes bild.
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beiträge mit dem tag "schweiz" donnerstag, 8. juli 10![]() bei lkm gesehen. wenn man auf bing "schweiz" in der bildersuche eingibt... erscheint eben jenes bild. samstag, 26. juni 10die fifa-weltnummer 24 ist gegen die nummer 38 ausgeschieden. ok, nicht nur die schweiz, auch honduras darf die rückreise von der wm 2010 in südafrika antreten. aber dennoch ist es erstaunlich, wie harmlos man gegen diese mannschaft aufgetreten ist. doch spätestens seit der niederlage gegen luxembourg in der qualifikation für diese weltmeisterschaft weiss man, dass die schweiz vor allem gegen die vermeintlich kleinen fussballnationen die grössten probleme hat. italien war dann auch der einzige testspielgegner, dem man halbwegs paroli bieten konnte. am turnier in südafrika hat man zwar europameister spanien bezwungen, gegen die beiden anderen teams wurde der schweizr nati dann aber die viel zu defensive grundausrichtung zum verhängnis. die schweizer nati unter hitzfeld ist eine mannschaft, die nur reagiert, nie selber agiert. die kreativabteilung sitzt in der peson von hakan yakin auf der bank. als er eingewechselt wird, zeigt er eine ansprechende leistung und holt viele freistösse heraus, die er auch gescickt in die richtige richtung schiesst. pirmin schwegler, der für seine passsicherheit bekannt ist, sitzt alle 3 spiele auf der bank während benjamin huggel spielt. gerade gestern hat letzterer einen besonders schwagen tag eingezogen, trotzdem spielte er durch. gepostet um 09:27 | soccer | trackback | 3 Beiträgefür mich ist klar: frei, huggel, nkufo müssen gehen. das wichtigste aber: ottmar hitzfeld soll seinen posten räumen. es ist vor allem seine taktik, die an dieser wm für das aus in der vorrunde verantwortlich war. obwohl er wusste, dass man gegen honduras mit zwei toren unterschied gewinnen musste, liess er seine elf viel zu defensiv starten. das war nicht nur mutlos, sondern einfach falsch und sorgte in der konsequenz für ein erst in der zweiten halbzeit langsam aufkeimendes offensivspiel. ich würde mir für die zukunft einen mann wie marcel koller an der linie wünschen. hier noch die tabelle, wie ich sie vor der wm 2010 getippt habe... ![]() und so ist's gekommen: ![]() freitag, 25. juni 10der gute ottmar hat vor dem chile-spiel (oh wunder!) meine tipps missachtet und eine defensive elf auf den platz geschickt. das "experiment" mit frei war ein flop, er war eine halbe stunde lang unsichtbar. heute muss auch der letzte hitzfeld-fan einsehen: nur die offensive kann's richten. der sieg gegen honduras muss her. gepostet um 16:05 | soccer | trackback | Diesen Beitrag diskutierenmein rezept ist noch immer daselbe: einen defensiven mittelfeldspieler durch schwegler ersetzen, der offensiv mehr zu bieten hat. die aufstellung würde ich als relativ klassisches 4-4-2 sehen, mit zwei echten stürmern. das heisst auch, dass derdiyok und nkufo nebeneinander und nicht hintereinander spielen würden. liegt man in der pause bereits vorne, würde ich mit der einwechslung von yakin bis zur 65. minute warten, wenn nicht, sollte er gleich nach der pause auflaufen. so, jetzt muss der ottmar nur noch folgen. hopp schwiiz. dienstag, 22. juni 10gestern vormittag war die fussballfanwelt in der schweiz noch in ordnung. vor dem spanien-spiel traute sich kaum jemand mit dem rotweissen shirt zur arbeit, gestern waren's bei uns locker sieben stück. dann das: der schiedsrichter zerstört die leistung der schweizer mannschaft. doch halt: wann genau hat der schiedsrichter ein tor geschossen? seien wir ehrlich: trotz allem gejammere muss man doch zugeben, dass behramis hand dort oben und dort hinten (zwei mal) nichts zu suchen hat. es ist ganz klar eine bewegung in richtung kopf des gegenspielers erkennbar, auch wenn dieser dann seine schauspielerischen möglichkeiten gekonnt einsetzt. in meinen augen kann man diese rote karte geben. ansonsten hat der schiri das spiel tatsächlich verpfiffen, was aber kein grund für die schweizer niederlage war. gepostet um 07:45 | soccer | trackback | 4 Beiträgefalsch war sicher die aufstellung der schweizer, wobei das im nachhinein sehr einfach zu sagen ist. man war viel zu defensiv, hatte bis zum ausschluss behramis keine einzige sehenswerte offensivaktion. auch hitzfelds wechsel waren viel zu konservativ. insbesondere der stürmer-für-stürmer tausch bei der einwechslung von bunjaku war falsch. besser hätte man alles auf eine karte gesetzt und entweder huggel oder inler durch yakin ersetzt. so muss man sich nicht wundern, wenn man am ende mit hängenden köpfen vom feld trottet. während der ganzen spieldauer hatte die schweiz genau eine einzige torchance, die von derdiyok versiebt wurde. gegen honduras muss man gewinnen. ich hoffe, die aufstellung und die motivation für diesen sieg werden stimmen... hopp schwiiz! freitag, 18. juni 10so schlecht ist das doch gar nicht gelaufen gegen diese spanier. gepostet um 13:14 | soccer | trackback | Diesen Beitrag diskutierendas experiment, derdiyok relativ defensiv spielen zu lassen ist gelungen. dennoch hätte ich lieber pirmin schwegler gesehen, der defensiv robust ist und offensiv kluge pässe schlagne kann. doch hitzfeld hat für das zweite spiel wohl keine lust etwas umzustellen. veständlich. hinten wird mit von bergen ein vielfach flexiblerer innenverteidiger spielen, als dies mit senderos der fall wäre. für mich ein vorteil. ich hoffe, dass weiterhin auf frei verzichtet wird. der ebenfalls angeschlagene behrami könnte hingegen eine valabla alternative auf der aussenbahn sein. auch wenn chile auf der fifa weltrangliste nur sechs plätze vor der schweiz (24) liegt, wird das spiel wohl nicht einfacher als jenes gegen die zweitplatzierten spanier. der sieg gegen die europameister wird als der grösste erfolg der schweizer nati seit jahrzehnten in die geschichte eingehen. bleibt zu hoffen, dass die spieler dennoch am boden bleiben und gewissenhaft weiterarbeiten. dann bleibt weiterhin alles möglich. hopp schwiiz! mittwoch, 16. juni 10eins vornewg: ich bin froh, spielt alex frei nicht. nicht falsch verstehen, ich war einst ein grosser fan von ihm. inzwischen bin ich davon überzeugt, dass ihm der spass am fussballspielen abhanden gekommen ist. er will nur noch spielen, weil er schon fast krankhaft ehrgeizig ist. richtig wäre es gewesen, einen verletzten spieler wie ihn zuhause zu lassen. gepostet um 13:00 | soccer | trackback | 2 Beiträgeheute erreichen mich mehrere mails mit dem gleichen anhang. der titel: "unsere einzige chance heute..." drüben bei rouge gibt's das zugehörige bild. erstens ist das bild lange bekannt und zweitens, so glaube ich, gibt es das schon noch andere möglichkeiten den übermächtigen gegner zu schlagen. natürlich ist spanien überlegen europameister geworden. natürlich konnte unsere nati unter ottmar hitzfeld bis jetzt noch nie vollständig überzeugen. deswegen aber gleich sämtliche hoffnungen zu begraben wäre doch schade. wie man beim spiel italien gegen paraguay gesehen hat, müssen auch haushohe favoriten ihre tore erst einmal schiessen. und die usa haben gegen die engländer gezeigt, dass man mit einsatzwillen und motivation viel erreichen kann. kommt dazu, dass unser kader gar nicht so schlecht ist. man muss sich bloss mal anschauen, wo unsere spieler unter vertrag stehen. einige gelten auch bei richtig guten clubs als echte teamstützen. da darf man auch in der nati einiges erwarten, finde ich. natürlich fehlt leider der quirlige behrami. aber vielleicht hat ja barnetta (endlich mal wieder) einen richtig guten tag. vielleicht spielt schwegler, der talentierteste mann im zentralen mittelfeld, bekannt für präzise und schlaue pässe. vielleicht zeigt uns nkufo seine knipserqualitäten. vielleicht hält benaglio einfach alles, was aufs tor kommt. auch wenn die nzz von der schwierigsten aller aufgaben spricht: sie ist nicht unlösbar. hopp schwiiz! samstag, 5. juni 10er ist der trainer, den wir uns alle gewünscht haben. nun hat sich bisher zwar der erwartete erfolg noch nicht wirklich eingestellt, doch wir sind ja geduldige schweizer. schliesslich haben wir den köbi kuhn über jahre ausgehalten. momentan habe ich zwar noch das gefühl, dass die schweiz nach der vorrunde nachhause fliegen kann, aber vielleicht bewirkt "ott the god" ja ein fussballwunder. die soll es, geht es nach unseren nördlichen nachbarn, immer wieder geben. und zu denen zählt sich ja der natitrainer, obwohl wir eigentlich schon längst adoptiert haben und er engelberg sehr zu mögen scheint. trotzdem nennt ihn das tagimagi im titel "den allemannen"... gepostet um 19:46 | soccer | trackback | Diesen Beitrag diskutierenIn seinen drei Auslaufjahren in Luzern hatte Pokerface Hitzfeld einer Runde von Anwälten, Journalisten und Fussballern im Hotel Drei Könige nach eigener Rechnung hunderttausend Franken abgenommen, «mehr als mein Jahressalär als Spieler». Hitzfeld ging systematisch vor. Er legte sich nachmittags zwei Stunden schlafen, damit er frisch war und durchhielt bis morgens um drei.zum artikel im tagi magi freitag, 26. februar 10wie ich hier gefordert hatte, bietet ottmar hitzfeld den fcl-supertechniker davide chiumiento für die nationalmannschaft auf. alles andere wäre für mich eine überraschung gewesen, nachdem sich seine leistung über die letzten monate konstant auf hohem niveau befand. er wurde zusammen mit xherdan shaqiri und jonathan rossini das erste mal von coach hitzfeld aufgeboten. während ich rossini nicht einschätzen kann, bin ich überzeugt, dass auch shaqiris leistung bei basel förmlich nach einem aufgebot für die nati geschrieen hatte. bleibt zu hoffen, dass die neuen auch tatsächlich eingesetzt werden. gepostet um 13:25 | soccer | trackback | Diesen Beitrag diskutierendas testspiel gegen ururguay findet am 3. märz in st.gallen statt. bin gespannt, was beni sagt... sonntag, 7. februar 10die schweiz trifft in der qualifikation für die euro 2012 in polen und der ukraine auf montengro, wales, bulgarien und england. das spiel gegen montenegro wird sicher spannend, im speziellen auch für elsad zverotic, der bei luzern und eben auch in der montenegrinischen nationalelf kickt. gegen wales sollten zwei siege drin sein, gegen bulgarien mindestens einer. natürlich sind die beiden england-spiele die highlights dieser qualifikation. unter normalen umständen hat die schweizer nati gegen die engländer allerdings höchstens die chance auf ein unentschieden auf heimischem boden. somit wird es wohl auf eine barrage gegen einen anderen gruppenzweiten hinauslaufen. gepostet um 13:28 | soccer | trackback | Diesen Beitrag diskutierenmittwoch, 3. februar 10gestern haben mich gleich zwei dinge daran erinnert, dass ich hier schon ein paar mal gesagt habe, ich würde meine militärgeschichte kurz niederschreiben. zum einen war da der club auf sf, in dem es um die rs ging und zum anderen fand ich einen marschbefehl und ein paar andere dokumente aus jener zeit. da ich alles aus meiner erinnerung schreibe, können durchaus ein paar ungenauigkeiten mit drin sein. also ohne gewehr, ähm gewähr. gepostet um 10:11 | personal | trackback | 51 Beiträgezunächst einmal wollte ich eigentlich militärdienst leisten. dies entgegen meiner politischen einstellung. für mich war es einfach der weg des geringsten widerstandes und auch vom zeitlichen aufwand her erträglich. allerdings wusste ich, dass ich auf keinen fall schiessen wollte. bei der aushebung gab ich mir mühe, sportlich weder positiv noch negativ aufzufallen. ja, ersteres wäre zu dieser zeit durchaus auch möglich gewesen. ![]() nun wollte ich ja eben ohne waffe dienen. darum stellte ich fristgerecht ein gesuch. daraufhin "durfte" ich vor die untersuchungskommission, die aus drei leuten bestand. der aushebungsoffizier, ein arzt und eine dritte person, deren funktion mir nicht mehr bekannt ist. jedenfalls sollten die drei prüfen, ob bei mir tatsächlich ein gewissenskonflikt im zusammenhang mit dem schiessen vorliegt. zunächst wurde ich einzeln befragt, dann von allen drei gleichzeitig. kaum hatte ich einen satz gesprochen, war ich mit drei neuen fragen konfrontiert. "sie kommen nachhause, sehen wie ihre freundin von einem fremden vergewaltigt wird, sie haben eine waffe in der hand, wie reagieren sie?" ich wusste, dass die sich auf solches niveau begeben würden, trotzdem war das natürlich heftig. ich sagte, das man den fliehenden beispielsweise auch ins bein schiessen könnte. etwas besseres fiel mir nicht ein. dann ging's weiter: "sie sagen, sie hätten ein aversion gegen waffen, was ist denn mit einem baseballschläger?" ich sagte, das dies ein sportgerät sei, worauf ich den begriff waffe definieren musste. gefühlt wurde ich stunden mit diesen psychoterrorfragen bombardiert, doch ich blieb kühl. vielleicht zu kühl. mein begehren wurde noch an diesem tag abgelehnt mit der begründung, meine waffenaversion sei rationaler art und nicht in einem gewissenskonflikt begründet. da hatten die unsympathischen herren in grün womöglich sogar recht. also versuchte ich, an die zweite instanz zu gelangen. im wissen, das dies meine rs verschieben würde, reichte ich das gesuch ein. die herren von der zweiten instanz waren zivil und das treffen fand in basel statt. das gespräch war nicht mit dem ersten zu vergleichen, ich fühlte mich als mensch behandelt. "was haben sie denn gegen die armee, sie hat uns doch schon so oft erfolreich beschützt." da musste ich lachen, und zwar laut. "sie meinen zum beispiel im weltkrieg, als man die bevölkerung im mittelland geopfert hätte um das alpenmassiv zu retten? die armee hat uns nicht beschützt und sie hat ihren verfassungsauftrag verraten." etwas geschockt ob meiner ehrlichkeit räusperte sich der mann, der zuvor noch für die lobgesänge über das militär gut war. das sei jetzt schon ein bisschen hart, aber im grunde wohl richtig. von da an entwickelte sich das gespräch in richtung grundsatzdiskussion zum thema militär. scheinbar hatten die herren längst entschieden, mich waffenlos in den dienst eintreten zu lassen. ![]() mein nächstes problem folgte: weil meine rs nun auf den winter fiel, hätte ich mehrere prüfungen an der uni nicht schreiben können. ich stellte also einen antrag auf verschiebung. in harschem ton wurde mir gesagt, dass das nicht ginge. da könne ja jeder kommen. ich checkte meine möglichkeiten ab und entschied mich dazu, das gespräch mit jemandem von zivildienst.ch zu suchen. schon seit ein paar jahren gsoa-mitglied war das für mich kein grosser schritt. die beratung war sehr professionell und das urteil klar: zivildienst aus gewissensgründen würde sich schwierig gestalten, wenn man schon als tauglich ausgehoben wurde und danach extra das waffenlos-prozedere über sich ergehen lassen hatte. also ganz weg von der armee. aber wie? klar, ich musste wegen psychologischen gründen als untauglich erklärt werden. dazu sucht man sich zunächst einen psychiater, der dem militär nicht allzu wohlgesinnt ist. da ein paar meiner freunde schon bei der gleichen dame waren, viel mir die wahl nicht schwer. wir hatten zwei sitzungen, in denen ich nicht mal wirklich lügen musste. es reichte aus, die wahrheit etwas auszuschmücken. daraufhin verfasste sie ein psychiatrisches zeugnis. unter dem strich war ich darin wohl einfach das arme, dunkelhäutige kind. grundsätzlich liesse sich aber wohl bei jedem etwas finden, dass man derart ausformulieren kann, damit schlussendlich folgender satz drunter passt: Aus den genannten Gründen beantrage ich, A.F. vom Militärdienst zu befreien. ![]() ja, das war's. jetzt musste ich natürlich nochmals vor die uc, die untersuchungskommission. militärisch war schon der termin: um 7:30 musste ich im gersag sein. vor dem zimmer mussten wir uns dem alphabet nach auf die stühle setzen. der erste kam schon nach wenigen minuten jubelnd heraus. als ich an der reihe war, befürchtete ich natürlich wieder ein verhör wie damals beim waffenlos-gespräch. doch siehe da, der empfang war freundlich, ja sogar etwas traurig. Wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass Sie keinen Militärdienst leisten dürfen.da musste ich mir ein lachen natürlich schon verkneifen, denn das mitleid war wirklich echt. innert zwei minuten war ich wieder raus. das war also mein letzter diensttag im schweizerischen militär. seither habe ich bei ein paar zivilschutzeinsätzen teilgenommen, die allesamt das prädikat sinnvoll verdienen. den entscheid habe ich nie bereut - im gegenteil. dienstag, 5. januar 10und wieder ist ein jahr um. also wird es zeit, meine topthrees von 2009 zu krönen. 2005 und 2006, 2007, und 2008 und deren ranglisten findet man natürlich weiterhin online. im jahr 2009 war ich nur 31 mal im kino, was unter anderem auch mit der miesen sprachpolitik der kitag zu tun hat. andererseits kamen auch dieses jahr ein paar richtig gute streifen in die kinosäle. in sachen musik war sicher milow der grosse abräumer, der nicht nur das cover ayo technology sondern gleich ein ganzes album voll mit gefühlvollem sound abgeliefert hat. sportlich war natürlich das barrage-rückspiel des fc luzern mein highlight, nachdem ich zuvor die schmach im cornaredo miterlebt hatte. bei den autos wartet man immer noch auf die grosse elektrifizierung. bis dahin küre ich mal den kompakten bmw 123d zu meinem lieblingsauto 2009 und freue mich auf zahlreiche neuerscheinungen 2010. mal sehen, was wir für zündung.ch so alles fahren dürfen. gepostet um 11:49 | other stuff | trackback | Diesen Beitrag diskutieren
2. slumdog millionaire - farbig, traurig, fröhlich, verstörend... brilliant! 3. gran torino - clint eastwood als grantiger alter mann mit starkem sinn für gerechtigkeit. weltklasse. auch gut: the curios case of benjamin button, milk, doubt, frost / nixon, the international, defiance, district 9, machan, up. bester comic-verfilmung: the watchmen. lustigste komödie mit ernster botschaft: bruno. bester michael-jackson-film: this is it.
2. uprising von muse 3. 21 guns von green day auch gut: the funeral von der band of horses, hippiekacke von ian constable und save us all von jeff austin black.
2. 21st century breakdown von green day - wenn punk zu pop wird ist das nicht nur schlecht. im gegenteil. phänomenales konzert im hallenstadion. 3. give me fire von mando diao ebenfalls grossartig: this is war von 30 seconds to mars. beste best of: up to now von snow patrol mit zwei versionen von run.
2. fc luzern vs. fc basel 4:5 - es sind genau solche spiele, für die es sich lohnt fussballfan zu sein. 3.der fc barcelona gewint die champions league - und den cup und die meisterschaft und.... auch gut: fc barcelona vs. olympique lyonnais 5:2 live im stadion, jenson button wird weltmeister, usain bolt verbessert den 100m-weltrekord auf 9,58, roger federer gewinnt endlich das french open.
2. ford focus rs - so gut kann frontantrieb sein. 3. lamborghini gallardo lp 560-2 valentino balboni auch gut: lotus europa 807 hemi, lincoln concept c, abarth 500, alfa romeo sz & lancia delta integrale 8v im doppeltest, lada 2105 gladkov edition, audi r8 v10, vauxhall vxr8 bathurst, citroën ds3, bmw vision efficitient dynamics concept, lexus lf-ch, vier elektroautos von renault, toyota ft-86 concept, bmw z4 sdrive 23i. ambivalentestes fahrerlebnis: bmw x6. bester event: goodwood festival of speed, we'll be back!
2. jenson button - ok, neu ist der nicht, aber als siegfahrer und weltmeister eben schon. 3. faht mit dem hovercraft in portsmouth - ok, selbst gefahren sind wir natürlich nicht. aber schon die mitfahrt war ein wahnsinnserlebnis. auch neu: mc laren versucht sich (wieder) als autohersteller, kamui kobayashi überzeugt mit zwei beherzten auftritten in der formel 1 und ergattert sich eine platz beim sauber team, ich am blogcamp.
2. bmw lässt sauber fallen - einfach nur peinlich. 3.religionsfreiheit in gefahr - atheisten dürfen ihre plakate vielerorts nicht aufhängen. auch schlecht: unsportliches verhalten von ciriaco sforza nach dem "becherwurf", auto-übergabe bei nissan progress, harley davidson schliesst buell, ueli gegenschatz stirbt, immer mehr synchronisierte filme in luzern, rassismus im italienischen fussball, umgang mit schwulen in uganda, miserables spiel der schweizer nati gegen israel zur wm-qualifikation, die orange/sunrise fusion verunmöglicht echten wettbewerb im schweizer mobilfunkmarkt, samuel eto'o verlässt den fc barcelona.
2. the day after - ein paar gedanken am tag nach der annahme der minarettinitiative. 3. geheimtipps für barcelona - der kleine reiseführer für den barça-neuling. auch interessant: erlebnisse in israel, mac vs. pc - ein notebookvergleich, anleitung fürs "time-lapsen" mit der canon 50d, ferien und ferien, avis london luton und die congestion charge, die schweiz wird aufgeteilt, kakapo, was ist mit roger köppel los?, raucher und das rauchverbot, diese apps machen mein phone special, iphone mit über 50% marktanteil. mittwoch, 2. dezember 09raphael bachmann wurde 1981 in kegalle (sri lanka) geboren. nach drei tagen wurde er in einem waisenhaus in colombo von seinen adoptiveltern in empfang genommen. aufgewachsen ist er in neftenbach, wo er die schule durchlief. seine beiden schwestern wurden ebenfalls aus sri lanka adoptiert. aktuell ist er als pastor der chrischona gemeinde liestal tätig. gepostet um 10:31 | politics | trackback | Diesen Beitrag diskutierenin der schweiz gibt es keinen rassismus. was sagst du menschen, die diese ansicht vertreten? ich erzähle dann meistens aus meinem leben. rassismus ist in der schweiz sehr wohl präsent. die meisten leute sind ob meiner erfahrungen extrem erstaunt. fühlst Du Dich gleichberechtigt und gleich behandelt? wie äussert sich das? dort wo ich mich momentan vor allem aufhalte, ist meine hautfarbe sogar eher ein vorteil. häufig werde ich gefragt, wie es denn dazu komme, dass ein dunkelhäutiger pastor werde. dann kann ich erzählen, was ich erlebt habe, wie ich mit rassismus umgehe. dadurch erhalte ich respektvollen umgang. wie alt warst Du, als Du zum ersten mal gemerkt hast, dass Du anders als die anderen bist? natürlich merkt man schon im kindergarten, dass man eben anders ausschaut. negative erlebnisse kamen aber erst viel später, als ich für ein jahr nach winterthur in eine privatschule ging. als ich aus dem postauto ausstieg wurde ich von einer alten frau mit dem regenschirm attackiert, währenddem sie sich lautstark über "die ausländer" aufregte. da begriff ich erst, dass sie damit mich meinte. ich konnte das überhaupt nicht einordnen. aber in der stadt passierten mir dann solche zwischenfälle relativ häufig. wie häufig passiert Dir so etwas im alltag? wie gesagt, in meinem heutigen umfeld eigentlich praktisch gar nicht. mein letzter übergriff war vor drei jahren in der weihnachtszeit. ich ging in winterthur durch die spitalgasse, als ich aus der entfernung einen typen auf mich zugehen sah. ich wollte ausweichen, doch er steuerte bewusst ind ie gleiche richtung und rammte mir wortlos seinen ellbogen unter das kinn. ![]() war das früher schlimmer? in welchem alter war das für dich am schwierigsten? weshalb? ich glaube nicht, dass sowas vom alter abhängt. gut möglich, dass eher das erscheinungsbild eine rolle spielt. wenn ich heute unterwegs bin, so meist in fröhlicher laune und mit lauter deutlicher schweizerdeutscher sprache. möglich, dass dadurch gar nicht erst negative gefühle beim gegenüber aufkommen. wie reagierst Du auf rassistisch motivierte verbale übergriffe? bei mir ist das meist so, dass ich die übertriebene faszination für das fremde von meinem gesprächspartner als rassistisch auslege. nicht selten werde ich sehr schnell auf sehr persönlicher ebene ausgefragt. natürlich ist das nicht böse gemeint. doch dann geht es meistens weiter mit der aussage "ich kenne da auch einen tamilen", "willst Du denn nicht mal zurück?" oder "ich find's toll, wie die tamilen in der schweiz so fleissig arbeiten". damit werde ich als nicht "schweizerisch" abgestempelt. meidest Du bestimmte orte oder veranstaltungen aus angst vor übergriffen? heute nicht mehr. früher habe ich z.b. den winterthurer stadtpark gemieden, weil ich dort vor skins und rechtsextremen angst hatte, die mich auch ein paar mal verfolgten. kann Deine herkunft auch ein vorteil sein? wann, wie? hm.. ja, ich weiss nicht ob das positiv ist, aber ich werde nicht von bettlern angesprochen. auch nicht von leuten, die umfragen machen oder so. und natürlich hat man in gewissen situationen auch einen art "exotenbonus". sehr schnell hat man mich wohl auch aufgrund der hautfarbe sehr gerne oder ist einfach fasziniert. warum denkst du reagiert man in der schweiz auf andersartige menschen skeptisch oder gar ablehnend? ich denke, das hat viel mit der geschichte der schweiz zu tun. wir definieren uns über die abgrenzung von den anderen. fragt man beispielsweise, was typische schweizer eigenschaften sind, kommen meist antworten wie "pünktlichkeit, bünzlitum" und ähnliches. fragt man aber was den schweizer stolz mache, dann heisst es z.b. dass wir eben nicht bei der eu sind oder dass wir eben nicht so sind wie die deutschen oder andere völker. was kann man tun, um den rassimus in der schweiz zu bekämpfen? was tust Du selbst? ich denke, wir müssen einfach selber immer wieder orientieren, wie wir uns fühlen und was uns passiert. letztes jahr habe ich in vierzig verschiedenen orten der schweiz gepredigt, wobei häufig auch rassismus das leitthema war. als erstes sagte ich dann immer: "als ihr hier rein gekommen seid und mich gesehen habt, dachtet ihr, dass etwas nichts in das übliche bild passt, oder?" so rege ich ein erstes mal zum denken an. danach erkläre ich den ganzen prozess, wie ich hierher gekommen bin und wie ich auch immer wieder ablehnung erfahren habe. so merken die zuhörer, dass ich einer von ihnen bin und ihre ablehnung aufgrund meiner dunklen hautfarbe nicht verdiene. trotzdem haben sie mich mit ihrem ersten gedanken versucht zu kategorisieren und genau das hinterfragen sie dann. grundsätzlich geht es also darum, das denken in dieser beziehung zu verändern. donnerstag, 26. november 09auf dem blog von claude longchamp habe ich mich mal wieder auf eine diskussion zum thema minarettverbot eingelassen. tja. irgendwann fand ich, dass für mich das verbot ungerecht sei, weil es eben nur eine glaubensgruppierung trifft. ich würde aber sehr gut mit einem "gesetz" leben können, das sämtliche schlanken sakralbauten über 5m höhe verbieten würde. damit traf ich bei user "ate" scheinbar den nerv. seine antwort: gepostet um 09:51 | politics | trackback | 58 BeiträgeMit der Aussage: Von mir aus könne man gerne alle schlanken Sakralbauten über 5m Höhe verbieten, gibst du mir Dein Profil preis. Ein Profil in dem das Wort Heimat nicht mehr vorhanden zu sein scheint. (Eben Ausverkauf)wenn man keine neuen kirchtürme mehr will, verkauft man also die heimat. so einfach ist das. dann frage ich mich: fühlt sich ate überall zuhause, wo kirchtürme stehen. machen die kirchtürme das heimatgefühl aus? mein begriff von heimat orientiert sich irgendwie eher am grönemeyer-song, der sinnigerweise heimat heisst: heimat ist kein ort, heimat ist ein gefühl singt herbert da. dieses gefühl kommt nicht von gebäuden und auch nicht bloss von werten, die man als schweizerisch bezeichnen würde. wie das lkm in einem kommentar einmal gesagt hat: heimat ist menschen. und wenn es die menschen sind, die das heimatgefühl ausmachen... wieso würde dann ein bauverbot von kirchtürmen dieses gefühl ändern? würde es nicht, richtig. wenn wir aber in der schweiz einer einzelnen religiösen gruppierung verbieten, türme aufzustellen, verraten wir zentrale werte der schweiz. die mehrheit würde eine minderheit diskriminieren. religionsfreiheit und rechtsgleichheit würden verletzt. wir würden intoleranz "vorleben" und damit neue intoleranz schüren. derselbe user schreibt übrigens im selben post: Wenn ich bete, oder würde, dann bräuchte ich keinen Kirchenturm, denn der Glaube hat nichts mit prunkvollen Gebäuden zu tun. Der Glaube spielt sich einzig und allein im Herzen und der Seele ab.man braucht also keinen kirchturm, um zu beten. aber wenn man schlanke über 5 meter hohe sakralbauten verbieten will, verkauft man die heimat? ich raff's nicht... montag, 16. november 09auf nzz online wird nicht nur er sieg der weltmeistertitel der schweizer u17-nati trefflich kommentiert, auch dani wyler kriegt ein paar zeilen ab: gepostet um 08:11 | soccer | trackback | 2 BeiträgeAuf die jugendlichen Weltmeister wird sehr viel zukommen. Der Titel wird verpflichten. Und er wird auch belasten. Wer beispielsweise das unerträgliche Geschrei des Schweizer TV-Kommentators über sich ergehen lassen musste, hat davon bereits einen bitteren Vorgeschmack erhalten.tatsächlich wurde wylers kommentar mit fortschreitender spieldauer immer unerträglicher. wäre es keine aufgenommene sendung gewesen, wäre längst die eurosport-variante des finals über den bildschirm geflimmert... gerade habe ich auf youtube herausgefunden, dass auch dani wihler richtig witzig sein kann. doch was er gestern abgeliefert hat, war wirklich übel. ebenso schlimm (oder noch schlimmer) sind seine auftritte als kommentator von fcz-spielen, wo man jeweils ganz deutlich merkt, das sein herz wirklich für den zürcher stadtclub schlägt. scheinbar ist der job tv-kommentator eine solche herausforderung, dass wir in der schweiz niemanden besseres finden können. da hilft nur eines: die spiele live anschauen... ![]() es war wahrlich kein grosses spiel. wie so häufig bei finalspielen von grossen turnieren. und vor allem der gastgeber und titelverteidiger nigeria enttäuschte mit lahmem auftritt. die schweizer u17-spieler lieferten dagegen eine höchst konzentrierte leistung ab, die sich vor allem in einer starken und manchmal auch recht rustikalen defensive manifestierte. doch auch diese konservative haltung konnte zum sieg führen, zum siebten im siebten spiel an dieser weltmeisterschaft. dies vor allem weil die schweizer eine ihrer wenigen chancen konsequent zu nutzen wussten, weil die nigerianer wenig clever agierten und auch, weil der spätere weltmeister mit siegrist auch den besten torhüter des turniers stellte. |
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