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beiträge mit dem tag "movies"



montag, 16. märz 09



der kurzfilm closed zone stammt von yoni goodman. er war für die animation des filmes waltz with bashir verwantwortlich.

via andremarty.com

gepostet um 15:11 | movies | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


freitag, 6. märz 09



walt kowalski (clint eastwood) hat gerade seine frau verloren, hat keine beziehung zu seinen söhnen und die erlebnisse des jahrzehnte zurückliegenden koreakrieges beschäftigen ihn noch heute. zu allem überfluss ziehen auch noch asiaten in die nachbarschaft des rassisten. als der junge thao auch noch versucht, seinen geliebten gran torino im rahmen eines initiationsrituals für eine gang zu klauen, droht das fass endgültig überzulaufen. walt hat sein gewehr griffbereit und scheint im geiste schon abgedrückt zu haben.

als sich thao für den versuchten diebstahl entschuldigt und die schuld mit hausarbeit abarbeiten will, ändern sich die dinge.



clint eastwood. der mann ist bald 79 jahre alt. und es scheint fast so, als habe er jetzt seinen absoluten karrierehöhepunkt erreicht. in gran torino lässt er seine zähne so perfekt knirrschen, wie das kein zweiter könnte. das kampfhundartige knurren hat wohl ebenfalls nur er so drauf. wenn er dann noch seinen italienischen coiffeur aufs derbste beleidigt und dieser zurückschiesst, ist das einfach nur gute unterhaltung. abseits davon überzeugt vor allem seine darstellung des verbitterten mannes, dem im alter noch einmal ein paar lichter aufgehen. aber auch die story kann gefallen, weil sie nicht unnötig verkitscht wirkt. geradezu brilliant ist der schluss...

ganz zuletzt beglückt uns clint eastwood übrigens noch mit seinen gesangstkünsten. ansehen und bis zum schluss sitzenbleiben.
gepostet um 16:24 | movies | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


mittwoch, 18. februar 09



in diesem film sind die banken die bösen. und zwar nicht, weil sie übertriebene boni oder löhne zahlen würden. die ibbc in luxemburg ist drahtzieher für gewaltige waffengeschäfte rund um den globus. interpol, allen voran agent salinger (clive owen), ist ihnen zwar auf den fersen, kann aber aufgrund mysteriöser umstände nie im richtigen moment zuschnappen. als salinger in mailand eine heisse spur aufnimmt, beginnt eine packende jagd auf die verantwortlichen dieser verschwörung.



the international ist ein spannender thriller mit wenigen aber dafür toll gemachten actionszenen. vor allem aber beherrscht regisseur tom tykwer die vielen städte (berlin, lyon, mailand, luxemburg, new york, istanbul) so in szene zu setzen, wie sie es verdient haben. ähnlich wie bei einem bond ist agent salinger nämlich gezwungen, von stadt zu stadt zu reisen. die story mag möglicherweise das eine oder andere loch haben, dafür ist sie nicht im üblichen sinne belanglos.

guter, nicht vorhersehbarer thriller.

p.s.: wenn jemand von euch den film auch gesehen hat: was hat es mit diesem zaha-hadid-gebäude am lago d'iseo auf sich?
gepostet um 08:34 | movies | trackback | 2 Beiträge


dienstag, 17. februar 09



nur weil ihn sein nachfolger gerald ford vollständig rehabilitiert, kann richard nixon (frank langella) für die watergate-affäre juristisch nicht verantwortlich gemacht werden. doch als im talkshow-moderator david frost (martin sheen) das angebot macht, sich bei einem interview zu allen heiklen fragen zu äussern, wittert nixon die chance seinen ruf in der öffentlich wiederherzustellen. tatsächlich wird frost bei den nach langem tauziehen stattfindenden ersten interviewsessions von nixon an die wand geplappert. doch das prominenteste thema, der vieldiskutierte watergate-skandal steht erst in der letzten von vier sitzungen an...




frank langella gibt einen unglaublichen richard nixon. vergleicht man mimik und gestik mit alten fotos, realisiert man erst, wie nahe am original die darstellung im film wohl ist. der film, der eigentlich auf das duell der beiden hauptpersonen hinausläuft, fasziniert nicht nur mit seiner überzeugenden fast-dokumentarischen art. er schafft es immer wieder, gefühlszustände der akteure ohne worte und ohne over-acting perfekt zum zuseher zu transportieren. dass man ausserdem die watergate-affäre präsentiert bekommt, frischt das geschichtswissen etwas auf. weiter ist erstaunlich viel humor mit drin, vor allem im ersten teil wartet nixon immer wieder mit trockenen sprüchen auf.

ansehen!
gepostet um 08:29 | movies | trackback | Diesen Beitrag diskutieren



hat er, oder hat er nicht? der fortschrittliche pater flynn (philip seymour hofman) wir des sexuellenn missbrauchs eines seiner ministranten verdächtigt. als schwester james (amy adams) einen ersten verdacht schöpft, ist die direktorin schwester aloysius (meryl streep) sofort mit an bord. ihr sind die die modernen methoden und predigten über themen wie zweifel sowieso zuwider. da kommt es ihr fast schon gelegen, dass sich der pater am ersten dunkelhäutigen schüler an der schule vergangen haben soll.



einmal mehr sind philip seymour hofman und meryl streep schon fast unglaublich gut. interessant ist aber auch, wie mit dem zweifel des zuschauers gespielt wird. schliesslich kennt jeder mensch zweifel. zweifel am eigenen glauben, zweifel an botschaften anderer und nicht zuletzt zweifel an sich selbst. deshalb könnte der titel gar nicht passender gewählt sein. schliesslich bleibt man hin- und hergerissen zwischen pater flynns und schwester aloysius' version der geschichte. wem soll man glauben, weshalb?

dass der regisseur gleichzeitig der autor des stücks (eigentlich ist doubt ein theaterstück) ist, erklärt die intensive stimmung, die man erlebt. john stanley ist da auf jeden fall ein sehenswerter film geglückt.
gepostet um 08:08 | movies | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


donnerstag, 12. februar 09



harvey milk (sean penn) hat genug vom leben im dunkeln. deshalb zieht es den fast-vierziger von new york in das liberale san francisco. doch auch dort treffen er und sein freund scott smith (james franco) auf gegenwind. milk will dagegen etwas tun und kandidiert für den stadtrat. nach drei gescheiterten anläufen scheint es 1977 endlich zu klappen. schliesslich geht es darum, eine national angesetzte anti-homosexuellen-kampagne zu bekämpfen. in kalifornien soll schwulen lehrern das arbeiten verboten werden. im ärger vereint bekämpft die schwulen-community um milk dieses diskriminierende gesetz. doch sein amtskollege dan white (josh brolin) entwickelt sich mehr und mehr zu einem gefährlichen feind.



sean penn ist genial. musste mal gesagt sein. wie er diesen harvey milk spielt ist stark oscarverdächtig. andererseits ist der film dafür vielleicht zu kontrovers. auf jeden fall ist er sehr gut gemacht, streut immer wieder orignalaufnahmen (oder solche die sehr original wirken) aus den 70er jahren ein. mit über zwei stunden ist er etwas lang geraten. doch es gibt zwei, drei absolute gänsehautmomente wegen derer sich ein kinobesuch schon alleine rentiert.
gepostet um 08:10 | movies | trackback | 1 Beitrag



davon träumt doch eigentlich jeder ein bisschen. bei "who wants to be a millionaire" einfach auf jede frage die richtige antwort zu wissen gelingt aber normalerweise nur zuhause auf der couch. weil jamal malik aber aus den slums von mumbai stammt, nimmt man ihm eine solche intelligenz nicht wirklich ab. er ist unter schwierigsten bedingungen aufgewachsen, nie aber wählte er den weg des geringsten widerstandes. anders als sein opportunistischer bruder salim, versuchte er immer das richtige anstelle des profitabelsten zu tun.



danny boyle, regisseur von trainspotting und the beach, nutzt die millionenshow quasi als stilmittel, um in rückblicken jamals noch junges leben revue passieren zu lassen. immer wieder wird der zuschauer damit konfrontiert, wie gegensätzlich die tv-show und jamals herkunft doch sind. auch wenn der film von einer unglaublichen romanze getragen wird, jamal sucht die ganze zeit über seine latika, entgeht er doch geschickt dem bollywoodkitsch. ein wunderbar farbiger, fröhlicher und gleichzeitig extrem trauriger und manchmal verstörender film.

das erste highlight 2009: unbedingt ansehen.
gepostet um 07:56 | movies | trackback | 2 Beiträge


sonntag, 1. februar 09



achtung spoiler

ben thomas (will smith) hat schlimmes zu verarbeiten. wegen seiner unaufmerksamkeit kommt seine frau bei einem autounfall ums leben. wie kann er das bloss gutmachen. er beschliesst, sein leben fortan für ein paar benachteiligte menschen zu opfern. nicht symbolisch, sondern mit aller konsequenz.


rosario dawson, will smith

natürlich ist der film kitschig, natürlich sind da haufenweise schon fast biblische zitate mit drin. und doch: die zuschauer werden vom unbändigen willen des protagonisten gutes zu tun in den bann gezogen. wer so richtig auf übertrieben romantische, kitschige stories steht, dürfte von diesem streifen begeistert sein. alle anderen verlassen den kinosaal mit gemischten gefühlen und der frage, ob es tatsächlich jemanden geben könnte, der so selbstlos wäre.
gepostet um 10:48 | movies | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


dienstag, 13. januar 09



gestern haben wir uns remember the titans (gegen jede regel) fertig angeschaut. der film über eine gemischtrassige footballmannschaft zu einer zeit, als die rassentrennung langsam aber sicher bröckelte, ist voll mit guter music. er bewegt sich zeitweise hart an der grenze zum kitsch, ist aber auf jeden fall sehenswert. der langsam aufkeimende teamgeist ist förmlich spürbar. der song von marvin gaye und tammi terrell blieb mir im kopf. einfach ein wunderbares lied.

gepostet um 14:33 | song of the moment | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


mittwoch, 31. dezember 08



klaatu (keanu reeves) sieht aus wie ein mensch, kommt aber irgendwo aus dem universum, um uns menschen zu retten. nein, eben nicht. er will nur die erde retten, weil die menschen den planeten sonst zerstören. da er bei seiner ankunft vom us-militär gleich ziemlich gewalttätig empfangen wird, sieht er sein bild von der menschheit bestätitgt. nun können ihn nur noch die wissenschaftlerin helen benson (jennifer connelly) und deren stiefsohn jacob (jaden smith) von seinem vorhaben abhalten...



für einmal ein etwas anderer sciene-fiction film. das alien ist nicht schleimig oder sonst irgendwie monsterhaft, sondern kommt als eine art erlöser in menschengestalt. der legende nach, soll das ja schon einmal passiert sein... ;-) doch im endeffekt scheitert der film, der ein remake eines streifens aus dem jahre 1951 ist, an seiner einfachheit. die message, dass wir wohl besser zu unserem planeten sorge tragen sollten, ist schon nach 30 sekunden klar. womit füllt man also den rest der 103 filmminuten? ok, john cleese kommt noch vor und jaden smith macht seine sache gut. ansonsten ist da leider nicht viel, weshalb man den film unbedingt sehen müsste.
gepostet um 10:16 | movies | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


mittwoch, 26. november 08



die vier aus dem new yorker zoo enflohenen tiere haben genug von madagascar. mit hilfe der vier pinguine fliegen sie in einem klapprigen flugzeug zurück, landen jedoch schon bald in ihrer wirklichen heimat. dort gibt es ein wiedersehen mit alten bekannten und alex soll gleich rudelführer bei den löwen werden. natürlich klappt nicht ganz alles wie geplant...


melman, gloria, alex, marty

nach dem ersten teil sind die erwartungen an madagascar 2 natürlich hoch. wieder gelingt es den machern, etwas wirklich lustiges auf die beine zu stellen. mir persönlich gefallen die sidekicks besser als die vier zentralen akteure. vor allem die pinguine mit ihren abgefahrenen plänen und der noch abgefahreneren umsetzung finde ich zum brüllen. ausserdem kann man bernie mac in einer seiner letzten rollen als löwe zuba erleben. ali g alias sacha baron cohen lotet mit dem lemur julien die grenzen des gerade noch guten geschmacks aus und david schwimmer gibt das hypochondrische giraffenmännchen melman einmal mehr perfekt.

kurz: anschauen und lachen.
[kinostart: 4. dezember 2008]
gepostet um 10:29 | movies | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


dienstag, 25. november 08



der cia-agent roger ferris (leonardo di caprio) soll sich in jordanien an al-salim, den chef eines terrornetzwerkes ranmachen. dabei will sich der us-amerikaner vom örtlichen geheimdienstleiter hani (mark strong) helfen lassen. doch die interventionen von ed hoffman (russel crowe), ferris' vorgesetzer in den usa, zerstören das vertrauen des skeptischen hani schnell.



ridley scott hat sich für einen sehr linearen erzählstil entschieden. man kann sich perfekt in ferris hineinversetzen und merkt schnell, wie schwer freund und feind zu unterscheiden sind. mark strong gibt einen wunderbaren jordanier, der sehr schwer auszurechnen ist. ferris hat ein eher europäisches weltbild und möchte langsam und diplomatisch vorgehen, was dem zuschauer verständlich erscheint. russel crowe überzeugt dagegen als selbstherrlicher us-guy mit schlechten manieren und einer unausstehlichen arroganz, der lieber mal einen mann zu viel als zu wenig erschiessen lässt. neben der spannenden story fesselte mich auch die landschaft des nahen ostens.

übrigens: die deutsche übersetzung des titels ist mal wieder kaum zu überbieten. "der mann, der niemals lebte"
gepostet um 15:41 | movies | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


freitag, 14. november 08



jeder kennt das: traditionelle feste wie weihnachten, geburtstage und silvester sind emotionsgeladen. das resultat sind häufig streit und tränen. das ist auch in happy /new year nicht anders. hier werden verschiedene geschichten von menschen zu silvester in zürich erzählt.



ich muss es gleich loswerden: ein wunderbarer schweizer film, der nebenbei auch einer tollen stadt huldigt. das schauspielerensemble ist ohne ausnahme top und als krönung gibt's einen jörg schneider in absoluter topform. die handlung ist zwar voraussehbar, trotzdem schaut man dem geschehen gerne und mit spannung zu. und auch wenn das ganze sehr romantisch daherkommt, umschifft regisseur christoph schaub zielsicher die gewässer des kitsch.


ich hatte aus angst vor einem vollen kinosaal die tickets im voraus gekauft. tatsächlich fanden sich nicht einmal zehn personen im raum - uns eingerechnet. hey schweizer, geht gefälligst diesen film schauen. kostet ja nichts, schliesslich seid ihr ja den bond nicht schauen gegangen, oder? ;-)
gepostet um 13:17 | movies | trackback | 3 Beiträge


donnerstag, 6. november 08



scampia wird von der camorra regiert. von a - z. die menschen erhalten ihr geld von einem mitglied ihres clans. bereits im kindesalter wird man mit dem umgang von waffen vertraut gemacht. die mafia kontrolliert nicht nur die strassen, sondern auch die textilindustrie und die abfallentsorgung. die in plattensiedlungen hausende bevölkerung ist total verarmt und ebenso auf die machenschaften der mafia angewiesen, wie sie diese fürchtet.



der film zeigt in erdrückender, fast dokumentarischer art, welche zustände im süden italiens zu herrschen scheinen. matteo garrone hat teile von roberto savianos filmisch umgesetzt. das ganze bleibt stückwerk. für den betrachter überaus mühsam und erklärungsbedürftig. die schwer verständliche sprache trägt zusätzlich zum anstrengenden kinoerlebnis bei. die verfeindeten clans werden im film nicht mit namen genannt, was eine zuordnung der akteure erschwert. etwas weniger authentizität wäre hier wohl besser gewesen. so bleibt gomorra ein absoluter nischenfilm, der zwar ein wichtiges thema anspricht, dabei aber ein breites publikum verfehlt.
gepostet um 16:38 | movies | trackback | Diesen Beitrag diskutieren

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