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als 2007 das revolutinäre apple iphone an den start ging, stand die techwelt kopf. zurecht. bis heute ist das konzept vorbild für alle smartphones mit touchscreen. inzwischen wurden einige features eingeführt, die von nützlich (gps, gute cam, airplay) bis nutzlos (siri - bis jetzt jedenfalls) reichten und immer wieder stoff für diskussionen boten.
optisch sind die iphones vorne praktisch gleich geblieben, da macht auch das gestern präsentierte iphone 5 keinen grossen unterschied. hinten gibt es wieder aluminium, wie man es beim allerersten schon kannte.
neben einem etwas höheren screen und einem deutlich schnelleren chip ist es vor allem die aktuelle netztechnik lte, die als neuerung präsentiert werden darf. in der schweiz bringt einem das mangels netzabdeckung momentan allerdings noch nichts. eher nervig dürfte der neue anschluss "lightning" werden, weil nun alle die alten kabel, docks und sonstigen stecker nicht mehr passen. adapter werden vielerorts helfen, mühsam ist der umstieg trotzdem. immerhin hat man es geschafft, einen stecker zu bauen, der nicht nur auf eine art eingesteckt werden kann.
begeistert kann man ob der vorstellung des apple iphone 5 kaum sein. auf den vermuteten nfc-chip müssen wir wohl bis zum iphone 5s nächstes jahr warten.
wer kennt es nicht: man will von einer sehenswürdigkeit, einem platz oder einer person ein bild schiessen, aber dauernd laufen irgendwelche doofe touristen durch die szenerie. dass man sich selbst dazu zählen müsste, blenden wir nun mal aus. und ausblenden ist gleich das stichwort: mit einem klick kann man in der app scalado remove einzelne personen entfernen.
via tweet der fstoppers
in zeiten von facebook könnte man fast vergessen, dass es noch menschen gibt, die sich tatsächlich persönlich treffen. doch auch im reallife, von der webcommunity gerne mit rl abgekürzt, schleicht sich immer mehr digitales ein. das muss nicht schlecht sein, wie die neue app von evernote zeigt. sie will uns helfen, die leute aus dem echten leben in digitaler weise abzuspeichern. klingt jetzt irgendwie seltsam, der ansatz hat aber durchaus etwas sympathisches.
man öffnet evernote hello, drückt der neuen bekanntschaft sein handy in die hand und lässt sie ein paar infos eintippen. natürlich lässt sich auch gleich ein foto machen, was dem besseren erinnern sicher zuträglich sein dürfte. irgendwie erinnert die ganze sache an ein poesiealbum für erwachsene. bleibt nur die frage, ob man die frisch kennengelernten auch dazu überreden kann, tatsächlich was reinzuschreiben ähm reinzutippen natürlich.
siri - der sprachgesteuerte assistent auf dem iphone - ist zur zeit in aller munde. da ich kein iphone 4s habe, kann ich nicht testen, wie gut diese funktion zu gebrauchen ist.
für mich das killerfeature: ortsbasierte erinnerungen. die idee dahinter ist simpel. häufig sind unsere aufgaben an orte gebunden. das nächste mal, wenn wir an einem bestimmten ort sind, müssen wir unbedingt an etwas erinnern. bis jetzt musste man wissen, wann man an diesem ort sein würde, um die erinnerung auf diesen zeitpunkt zu timen. nur, dieser zeitpunkt ist nicht immer genau vorherzusehen.
um dieses problem zu umgehen, musste man bis jetzt zu kostenpflichtigen programmen, wie zum beispiel reqall greifen. diese erinnerten genau dann an die entsprechende aufgabe, wenn das iphone sich anhand des gps-signals an einem vorher definierten ort befand.
nun kann man das mit der neuen, fix integrierten app "erinnerungen" gratis mit jedem iphone, das ios5 an bord hat. eine coole sache. warum also schlampig umgesetzt?
es lassen sich nur orte wählen, die sich innerhalb eines kontaktes finden. dabei sind diverse situationen denkbar, in denen man an "fremden" orten an etwas erinnert werden möchte. muss ich also für diese orte extra dummy-kontakte erstellen?
der akku leidet stark unter der funktion, weil mit der aktivierung der ortsbasierten erinnerung auch gps permanent eingeschaltet wird. ich frage mich, ob man zur groben ortung nicht (wie im ersten iphone) die daten der zellen hätte nutzen können. gps müsste dann erst aktiviert werden, wenn man in eine mobilfunkzelle nahe des "erinnerungszielortes" eindringen würde.
in der aktuellen form ist dieses feature aufgrund dieser zwei punkte für mich nur sporadisch nutzbar.
ok, das ist nun so ziemlich das dämlichste, was ich an iphone-zubehör schon zu gesicht gekriegt habe. mit der iphone slr mount kann man sich mittels adapter die grossen canone eos-objektive vor die iphone cam hängen. auch für die nikon-gläser gibt's einen adapter. und so schaut das aus:
gut, mit einem 50er mag das noch gehen. wenn ich da mein 70 - 200 dran hänge, wird's dann gleich noch etwas seltsamer. oder ein 400 2,8...
na schön, ich geb's zu, das ding ist jetzt schon so blöd, dass ich schon wieder gerne eins hätte. wenn also jemand 249 usd springen lassen möchte...
seit ich ein echtes smartphone habe, finden sich darauf viel wichtigere und mehr daten als das noch bei einem konventionellen handy der fall war. diese daten möchte man nicht allzu leicht zugänglich machen, also richtet man beim iphone einen vierstelligen passcode ein. natürlich sind vier stellen nicht supersicher, aber schliesslich will der codes sofort nach aktivierung der bildschirmsperre wieder eingegeben werden. und im notfall könnte man das ding immer noch fernlöschen.
ein grosser teil jener, die den passcode nutzen, ist aber offensichtlich äussert unvorsichtig bei der wahl desselben. wie man auf daniel amitays blog liest, sind die in der folgenden grafik gelisteten codes besonders häufig im einsatz:
da könnte man den passcode auch gleich ganz weglassen.
[Trigami-Review]
wer wie ich schon in zürich oder luzern eine mietwohung suchen musste, der weiss, das solch ein unterfangen einiges an zeit und nerven brauchen kann. am anfang ist es ja noch ganz spassig: mit kleidern und altpapier übersähte wg-gänge, alte überteuerte wohnungen und gesprächige vermieter. das ganze wird aber mehr und mehr zur geduldsprobe, vor allem auch weil man die inserate z.b. an uni und eth und anderen orten zusammensuchen muss. nun steht die welt glücklicherweise nicht still, denn gerade im bereich der wohnungssuche gibt es mittlerweile nicht nur praktische internetseiten, sondern auch extra passende apps. eine solche app kommt von immoscout24.ch; sie ist jetzt frisch für iphone, ipad und ipod touch erhältlich.
ich habe die app mal getestet. dafür habe ich mal so getan, als würde ich in der neustadt von luzern eine wohnung suchen. also starte ich die app mit einem fingertipp und wähle schliesslich "suchen". ein witziges feature ist die möglichkeit, mit hilfe des im iphone verbauten gps gleich in der nähe zu suchen. da ich mich aber in zürich befinde, gebe ich im konventionellen suchformular mal 6003 als postleitzahl ein und erweitere den umkreis um einen kilometer. ausserdem stelle ich die verfügbarkeit auf juni 2011 ein.
und zack, einen weiteren fingertipp später zeigt es mir 30 objekte an. von etwas gar spartanischen 1-zimmer-wohnungen bis zu relativ hochpreisigen 4,5-zimmer-wohnungen ist alles dabei. bei allen gibt es mindestens ein bild, damit man auch optisch einen kleinen eindruck von der potentiell zukünftigen bleibe erhält. ist man ernsthaft interessiert, kann man direkt aus der app heraus einen anruf an den anbieter auslösen. alternativ ist auch die kontaktaufnahme via mail möglich. ausserdem kann man die anzeigen auch an wohnungssuchende kollegen schicken.
screenshot: sieht so die neue traumwohnung aus?
auch wenn man sich ein haus kaufen möchte, ist die immoscout24 app das richtige tool. die suche funktioniert genau gleich gut. neben orts- und grössangaben, kann auch der preis für die gesuchte immobilie eingegrenzt werden.
eine spezialität der app ist, dass jede suche gleich so gespeichert werden kann, dass man sie einfach vom homescreen aus wieder aufrufen kann. und falls man doch einmal etwas vergessen hat zu speichern, ist jede getätigte suche über den suchverlauf wieder auffindbar. ausserdem ist ein kleiner routenplaner an bord, der den weg vom aktuellen ort zum wohnobjekt per gps berechnet. die app von immoscout24 erleichtert die manchmal doch recht mühsame wohnungssuche um einiges.
[Trigami-Review]
als ich die page von swisscom labs zum ersten mal öffne, wundere ich mich zunächst über die französische sprache. naja, was soll's, ist ja schnell umgestellt. die registrierung ist simpel, das bestätigungsmail trifft schnell ein und schon kann's losgehen. doch was genau geht denn eigentlich los? so auf den ersten blick erschliesst sich einem das konzept von swisscom labs wohl nicht.
auf jeden fall gibt es auf der ersten seite eine blogartige chronologische auflistung der neusten beiträge. diese drehen sich um games, apps (iphone, android und windows 7 phone) und gadgets. aber auch ein interview mit swisscom ceo carsten schloter ist dabei. ähnlich wie bei facebook kann man artikel "liken", bei games und apps steht ein sterne-rating zur verfügung.
tatsächlich konnte ich ein (oder eine?) iphone app finden, die mein interesse weckte. svook ermöglicht es, audio-botschaften ortsgebunden zu hinterlassen. das heisst, dass sich so beispielsweise stadtrundgänge vertonen lassen. ebenso ist es aber denkbar, einfach nur eine botschaft für einen freund zu hinterlassen oder aber eine schnitzeljagd mit audioschnipseln zu organisieren.
die idee ist simpel und die umsetzung ist es auch. das app ist üaberaus einfach zu bedienen. nur schade, dass man sich auch um einen "svook" zu hören zuerst durch das registrierungsprozedere kämpfen muss. das wird die nicht ganz so neugierigen zumindest vorläufig davon abhalten, ein wenig in der neuen welt von svook zu stöbern.
da reizt es mich schon mehr, wieder mal bei swisscom labs reinzuschauen. da wird beispielsweise auch auf das "papierlose pdf" vom world wildlife fund aufmerksam gemacht, das sinnigerweise .wwf heisst.
eher eine spielerei ist der communitree. der kommunikationsbaum findet sich direkt hinter den beiträgen auf der frontseite. also einfach in den vermeintlich leeren raum klicken und schon erscheint der communitree. dort sieht man dann, wer zu welchem beitrag etwas geschrieben hat, oder auch welches thema gerade am meisten beachtet wird.
alles in allem ist swisscom labs das, was der name schon sagt: ein labor für earlyadopter und andere neugierige. dazu passt die etwas ungewohnte optik mit mutigen kniffen wie dem communitree.
apple hat es auch im vierten aufguss des iphone und damit auch der software desselbigen nicht geschafft, eine dem telefon entsprechende kalender-app zu entwerfen. seit beginn der unglaublichen geschichte um dieses telefon fehlt eine wochenansicht. doch auch die existierenden anzeigemodi sind nicht wirklich befriedigend. insbesondere die anzeige eines einzelnen tages bietet zu wenig übersicht. des weiteren fehlt die anzeige der kalenderwoche, was in vielen gewerbebereichen unverzeilich ist.
die lösung heisst in meinem fall mical und kostet schlappe 2.20 chf. natürlich ist auch mical nicht perfekt: unterstützt keine horizontalansicht, in der tagesansicht wird in keiner art auf termine ausserhalb des gerade angezeigten bildschirms hingewiesen, manchmal ein kleines bisschen zu langsam. aber: alleine die ansicht der heutigen termine (links im bild) ist das geld wert, weil man hier in übersichtlicher form informiert wird. auch die wochenansicht (rechts) gefällt mir sehr gut. wirklich vermissen tut man den längsmodus da nicht, der platz scheint sehr gut genutzt. und man fragt sich einmal mehr, weshalb apple nicht dazu imstande ist.
naja, vielleicht schaft man es bei steve und jonathan dann noch irgendwann, auch die native kalender-app auf echtes iphone-niveau zu hieven. momentan ist das leider nicht der fall. ganz nutzlos ist der "eingebaute" kalender für mich nun aber trotzdem nicht: er dient als sport-event-übersicht. dazu abonniere ich in ical z.b. die weltcup-skirennen auf der fis-seite oder die spiele des fc barcelona auf dessen website. für die termine der formel 1 rennen gibt es einen download, bei dem sich sogar einstellen lässt, welche sessions (practice 1-3, qualifying, race) man anzeigen lassen will. dann braucht man nur noch auf dem iphone die entsprechenden kalender anzeigen lassen. boom!
ich nehme mal an, shazam findet sich auf praktisch jedem iphone. die app erkennt die meisten songs, die man ihr via mikrophon des telefons zu hören gibt. und das innert sekunden. vor kurzem habe ich so peinlicherweise einen gar nicht so schlechten house-song von dj antoine identifiziert. ein erfreulicheres erlebnis war da schon der song funeral von der band of horses. jedenfalls funktioniert die app in den meisten fällen sehr zuverlässig. doch wie macht sie das eigentlich? auf gizmodo gibt es einen ausführlichen artikel dazu.
Gripping any mobile phone will result in some attenuation of its antenna performance, with certain places being worse than others depending on the placement of the antennas. This is a fact of life for every wireless phone. If you ever experience this on your iPhone 4, avoid gripping it in the lower left corner in a way that covers both sides of the black strip in the metal band, or simply use one of many available cases.
und was heisst das nun? wenn ich das richtig verstehe, hat das iphone 4 nur dann guten empfang, wenn man es in der rechten hand hält. pech für mich: obwohl rechtshänder telefoniere ich immer mit der linken hand. hm.
und hier das ganze noch in bildern, wenn auch mit dem alten iphone 3gs.
so steht es auf der apple website. aber ist dem tatsächlich so? die nzz - bzw. nico luchsinger - gibt sich wieder einmal kritisch. so wird beispielsweise johnny ive zitiert:
"Das neue iPhone ist so viel mehr als nur ein neues Produkt."
und ich muss zugeben, solche ankündigungen nerven mich auch. es erinnert mich irgendwie an die präsentation des mercedes cls vor einigen jahren. damals sprach der mercedes-mann in jedem zweiten satz von den emotionen, die dieses auto wecken würde. tatsache ist: wenn es wirklich emotionen weckt, braucht man dies nicht zu sagen, der betrachter würde es ja auch so spüren. ist das iphone tatsächlich mehr als ein produkt, müssten das die user feststellen, nicht der hersteller oder designer.
Der Videochat werde "die Art, wie wir kommunizieren, für immer verändern", wurde etwa behauptet.
auch das ist, wie der mann von der nzz feststellt, eine seltsame übertreibung: videotelefonie gibt es schon lange. dazu kommt, dass sie beim iphone vorerst nur im wirelessnetz funktioniert. das kann skype schon lange.
für mich ist das iphone 4 bislang eine überzeugendes gerät, mit gegenüber dem vorgänger in einigen bereichen deutlich verbesserten dingen. revolutionär ist es, vom display nun einmal abgesehen, aus meiner sicht nicht. zudem waren es in der vergangenheit vor allem die apps (z.b. evernote), die das iphone zum revolutionären gerät machten.
wieder hat apple einige spannende dinge in das neue iphone gepackt. kurz gesagt: i want one.
neu: grösserer akku, frontkamera, hintere kamera mit 5 mp, screen mit revolutionärer bildqualiät, a4 chip (wie im ipad), videotelefonie, gyroskop (zusätzlicher sensor, vor allem für games).
ausserdem läuft natürlich das neu ios4 genannte betriebssystem, das auch multitasking zulassen soll. neu auf dem iphone sind zudem ibooks und imovie.
so, nur der vollständigkeit halber hier noch das video über das neue iphone. gizmodo ist auf äusserst zweifelhafte weise in den besitz dieses recht endgültig aussehenden prototyps gelangt. nach geplatzter orange/sunrise-fusion muss man es sich als sunrise-kunde weiterhin über einen der beiden anderen provider besorgen und dann... ähm... freischalten. mal sehen, wie man als gebundener swisscom-kunde dazu kommt...
amadedotch: @SteffiBuchli gibt's die auch in "evil"? via Twitter
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