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montag, 19. april 10
was soll man über einen solchen match noch schreiben? es war schlicht eine demonstration der geballten basler meisterpower. für mich steht nach diesem spiel ausser frage, wer schweizer meister wird. und ehrlich gesagt gefällt mir das basler spiel ohne frei und streller eher noch besser.
klar, die luzerner waren auch da, versuchten vielleicht sogar ihr möglichstes. doch das war nicht annähernd genug. über das ganze spiel stand man viel zu weit vom gegner weg, musste stets mehr schritte für weniger nutzen gehen. hätte man ihm tor nicht auf einen dave zibung in bemerkenswerter form zählen können, der basler sieg wäre noch höher ausgefallen.
einzelkritik macht wenig sinn, wenn eine mannschaft als kollektiv scheitert. nur, dass man mehr hätte kämpfen können, kann man dem team vorwerfen. denn eine luzerner mannschaft kann in basel, zürich und bern nur über den kampf ein spiel in richtung punktgewinn biegen. und für einen sieg bräuchte es dann noch eine gehörige portion glück. beides glänzt gestern bei strahlendem sonnenschein leider durch abwesenheit.
top: die luzerner choreo.
ah, etwas noch: carlitos kann gerne zu luzern kommen, wenn man ihn in basel wirklich nicht mehr will. gepostet um 17:54 | soccer | trackback | Diesen Beitrag diskutieren
mittwoch, 17. märz 10
der vollständigkeit halber noch ein paar worte zur niederlage des fcl gegen den tabellenzweiten fc basel. in der ersten hälfte taten sich beide teams nach einem kurzen startfurioso sehr schwer. zeitweise wähnte man die ac bellinzona und den fc aarau auf dem platz. doch es waren zwei mannschaften von der tabellenspitze, die hier fehlpass an fehlpass reihten. auch die filigrantechniker yakin und chiumiento bildeten da leider keine ausnahmen. in einer der ganz wenigen offensivaktionen des fc basel traf benjamin huggel per kopf zur 0:1 führung.
nach der pause war der fcl sichtlich bemüht. doch das reichte nicht; auch weil basel-goalie costanzo einen blendenden tag einzog. der fcb beschränkte sich aufs kontern, was zu zwei grossen chancen führte, die aber ungenutzt blieben. am ende des spiels musste man sich auf luzerner seite den vorwurf gefallen lassen, besonders die erste hälfte klar unter den eigenen möglichkeiten gespielt zu haben. gepostet um 20:41 | soccer | trackback | 2 Beiträge
montag, 26. oktober 09
welch ein beginn: nach nur einer minute schob huggel zum 0:1 für den fcb ein. das kann ja heiter werden, dachte sich wohl mancher fcl-fan. dass den platzherren praktisch im gegenzug der ausgleich gelang, hätte niemand gedacht. chiumiento köpfte gekonnt nachdem ianu geflankt hatte. doch der ausgleich brachte keine ruhe ins spiel, nach nur 7 minuten (und nicht nach zwölfeinhalb, wie sf-kommentator wyler meint) jubelten die basler zum zweiten mal. der ex-luzerner alex frei traf zur erneuten führung. offensichtlich standen beide defensivabteilungen etwas neben den schuhen. nun waren wieder die luzerner am drücker. die klarste chance hatte yakin und im darauf folgenden getümmel vor colomba ianu. doch es blieb vorläufig beim basler vorsprung. als burim kukeli von da silva im strafraum gefällt wurde, ergab sich die ausgleichschance in form eines penaltys. michel renggli liess sich diese gelegenheit nicht nehmen. noch vor der pause hätte der fcl sogar in führung gehen können, doch ianus schuss wurde von colomba an die latte gelenkt.

in der zweiten hälfte flachte das rasante spiel dann doch etwas ab. der fcb hatte schon zwei spieler verletzt verloren (carlitos, safari) und dem fcl fehlte sonst irgendwie die kraft. und doch kam man zu gelegenheiten, allen voran ianu vergab diese aber kläglich. in der 73. minute wähnte zibung streller bei einem freistoss wohl im abseits, doch der folgende treffer zählte. wieder war basel in führung. nun nahm das spiel wieder fahrt auf - und wie! es war hakan yakin, der zum dritten mal eine basler führung ausglich. nun schien der vorteil eindeutig auf seiten der platzherren zu liegen. zum ersten mal seit man in emmen spielt, verdiente das schmucke stadion die bezeichnung hexenkessel. und dann, in der 87. minute sorgte cristian ianu für kollektive glücksgefühle. das 4:3 schien den fcl nun endgültig zu beflügeln. denn wenig später hatte der eingewechselte joao paiva die chance zum 5:3. doch stattdessen erzielte alex frei in der 91. minute den ausgleich. so weh es tut, aber aufgrund des ganzen spiels war das unentschieden bestimmt das gerechte resultat. doch das spiel war ja noch nicht zuende. marco streller zeigte, dass er manchmal doch mehr kann als bloss vollstrecken, indem er ein wundertor zum 5:4 sieg des fcb schoss.
wow, was für ein spiel!
sf videoportal
nzz online
tagesanzeiger
zisch.ch
blick.ch
daten
Luzern - Basel 4:5 (2:2). Gersag, Emmenbrücke. - 8695 Zuschauer (ausverkauft). - Schiedsrichter: Kever. -
Tore: 2. Huggel 0:1. 4. Chiumiento 1:1. 8. Frei 1:2. 22. Renggli (Foulpenalty) 2:2. 73. Streller 2:3. 79. Yakin 3:3. 87. Ianu 4:3. 91. Frei 4:4. 94. Streller 4:5. -
Luzern: Zibung; Zverotic, Diarra (80. Lukmon), Schwegler, Lustenberger; Renggli, Kukeli; Frimpong (64. Paiva), Chiumiento; Ianu (92. Etter), Yakin. -
Basel: Colomba; Sahin, Abraham (32. Cabral), Cagdas, Safari; Carlitos (9. Shaqiri, 89. Almerares), Huggel, Da Silva, Stocker; Frei, Streller. -
Bemerkungen: Luzern ohne Veskovac (gesperrt), Ferreira, Lambert, Seoane und Wiss (alle verletzt). Basel ohne Aratore, Costanzo, Ferati, Gelabert, Marque, Perovic, Schürpf (alle verletzt), Chipperfield (krank) und Wessels (nicht spielberechtigt). 9. Carlitos (Oberschenkel) und 32. Abraham (Sprunggelenk) verletzt ausgeschieden (Huggel neu Innenverteidiger). 38. Ianu-Schuss an die Lattenunterkante. Verwarnungen: 17. Yakin (Foul). 17. Safari (Unsportlichkeit). 32. Frimpong (Unsportlichkeit). 32. Cagdas (Unsportlichkeit). 66. Frei (Reklamieren). 69. Streller (Reklamieren). gepostet um 09:11 | soccer | trackback | Diesen Beitrag diskutieren
dienstag, 11. august 09
der fc basel ist scheinbar nervös. sehr nervös. anders sind die szenen am ende des spiels gegen den fcz kaum zu erklären. zuerst holt sich natistar alex frei auf äusserst dämliche weise eine gelbrote karte und dann dreht auch noch goalie costanzo durch. der dreissigjährige basel-rückkehrer foulte zunächst johann vonlanthen auf klar gelbwürdige weise. als er die karte von schiedsrichter busacca gezeigt bekam, warf er vonlanthen den ball an. daraufhin konnte der schiri gar nicht anders, als frei vom platz zu stellen. bei costanzo lag der fall ganz anders: er ging nach abpfiff der partie auf verteidger beg ferati los. nach verbalen attacken wurde der argentinier handgreiflich und packte ferati an den haaren. vorbildlich die reaktion von fcz-stürmer eric hassli: der franzose ging sofort dazwischen und beschwichtigte die streithähne.


das gerade diese beiden sehr routinierten spieler mit solchen unbeherrschtheiten auffallen ist doch erstaunlich, zumal die saison gerade erst begonnnen hat. franco costanzo bewies klasse, indem er wenige minuten nach dem übergriff auf ferati vor das mikrofon trat und sich in aller form entschuldigte. er könne sich sein ausflippen nicht erklären und es tue im sehr leid. chapeau. bei frei ging es wohl etwas länger, aber er hat sich nun bei nati-kollege vonlanthen entschuldigt. professionell ist auf jeden fall die reaktion des clubs. sowohl alex frei als auch captain franco costanzo werden intern gebüsst. einzig beg ferati hat keine konsequenzen zu befürchten, seine reaktion sei zwar harsch aber im rahmen des zu erwartenden gewesen. er selbst sagt dazu:
Mit dem Gespräch mit Franco Costanzo ist die Angelegenheit für mich vollständig erledigt. Wir werden weiterhin zusammenarbeiten und gemeinsam versuchen, Gegentore zu verhindern, dafür sind wir beide da beim FCB.
auf jeden fall hat der fc basel auf das unprofessionelle verhalten seiner spieler sehr professionell reagiert. bleibt zu hoffen, dass die spieler ihre entschuldigungen auch ernst meinen. gepostet um 09:54 | soccer | trackback | Diesen Beitrag diskutieren
montag, 3. august 09
ich will ehrlich sein: so nach 10 minuten rechnete ich mit einer 3-zu-null-oder-höher klatsche. der fc basel begann dynamisch, spielte gekonntes kurzpassspiel und die gäste aus luzern konnten dem treiben nur zusehen. und so konnte das 1:0 nach 13 minuten kaum überraschen, streller stieg in seiner typischen art hoch und liess zibung keine chance. einen moment noch powerte der fc basel weiter, dann stellte er auf einmal sämtliche offensivbemühungen ein. man konnte den eindruck gewinnen, trainer fink wolle die mannschaft im spargang siegen lassen, damit sie die kräfte für wichtigere spiele konservieren könne. auf jeden fall tauchten die luzerner nun immer wieder vor dem basler tor auf. im abschluss und teilweise auch beim finalen pass stellten sie sich aber derart ungeschickt an, dass in der gesamten ersten hälfte kein luzerner ball den weg aufs tor fand.

in der zweiten halbzeit spielten dann die basler die statistenrolle. vor allem kukeli eroberte immer wieder bälle und erwies sich auch im spielaufbau als hilfreich. hakan yakin zeigte sein vielseitiges talent und lancierte immer wieder neue angriffsvarianten. während frei auf der gegenseite ein eher bescheidenes debüt feierte, erwischte der ex-basler einen tollen tag. das krönende tor sollte im zwar verwehrt bleiben, doch auch so sah jeder, wer der beste mann auf dem platz war. obwohl: hakan yakin schoss sehr wohl ein tor, doch zählte es ebensowenig wie jenes von streller in der ersten halbzeit. beide wurden wegen abseits aberekannt. jenes von streller zurecht, jenes von yakin nicht. so sah er dann von der ersatzbank, wie elsad zverotic drei minuten vor ablauf der offiziellen spielzeit von kukeli sehr steil angespielt wurde, den ball an der grundline gerade noch so erlief und ins zentrum hob. dort liess sich cristian ianu nicht zwei mal bitten. das 1:1 war hochverdient. auch weil david zibung die einzige basler chance in der zweiten hälfte mit einer sensationellen parade zunichte machte: frei wurde von streller mustergültig bedient, kam aber am luzerner schlussmann nicht vorbei.
daten
Basel - Luzern 1:1 (1:0). St.-Jakob-Park. - 23'201 Zuschauer. - Schiedsrichter: Zimmermann. - Tore: 13. Streller 1:0. 87. Ianu 1:1. -
Basel: Costanzo; Inkoom, Cabral, Cagdas (83. Ferati), Safari; Huggel; Carlitos (79. Shaqiri), Da Silva (67. Gelabert), Stocker; Streller, Frei. -
Luzern: Zibung; Zverotic, Seoane, Schwegler (60. Veskovac), Lustenberger; Ianu, Renggli, Kukeli, Ferreira (74. Pacar); Yakin (83. Siegrist); Paiva. -
Bemerkungen: Basel ohne Abraham, Marque, Zanni, Schürpf und Perovic (alle verletzt). Luzern ohne Luqmon, Chiumiento und Tchouga (alle verletzt). 22. Tor von Streller wegen Offside nicht anerkannt. 68. Tor von Yakin wegen Offside nicht anerkannt. Verwarnungen: 51. Safari (Spielverzögerung). 55. Lustenberger (Foul). gepostet um 15:37 | soccer | trackback | Diesen Beitrag diskutieren
donnerstag, 16. juli 09
ok, diese meldung schmerzt nun schon etwas. alex frei will weg aus dortmund und gibt sich deutlich in sachen wunschdestination: es soll der fc basel sein. denn das sei eine herzensangelegenheit. frei ist natürlich basler und hat auch dort gespielt. aber wo wurde er zu dem stürmer, der er heute ist? wo wurde er bekannt? wo schrie ein ganzes stadion das erste mal seinen namen? natürlich beim fc luzern. in 43 spielen hat er 14 mal für den fcl getroffen. hier spielte er neben stürmerlegende kubilay türkilmaz.
deshalb hatten sich wohl nicht wenige fcl-fans gewisse hoffnungen gemacht, dass frei nach einer bundesligarückkehr bei den leuchten landen würde. nach diesen aussagen kann man solche träume wohl endgültig begraben. schade. gepostet um 15:34 | soccer | trackback | 6 Beiträge
samstag, 16. mai 09
habe gerade bemerkt, dass ich hier gar nichts zum spiel vom dienstagabend geschrieben habe. das ist insofern nicht erstaunlich, als dass es ein ziemlich langweiliges spiel mit vorhersehbarem ausgang war. nur in ausnahmefällen kommt der fc luzern in basel so richtig auf touren. dieses mal war leider keiner dieser fälle eingetreten. immerhin kamen beide seiten zu ihren chancen, wobei beide gleich ungeschickt damit umgingen.
erst in hälfte zwei nahm alles seinen gewohnten lauf. zanni drückte - weil er von der fcl-abwehr nicht angegriffen wurde - einfach mal ab und erwischte zibung mit einem genau passenden schuss. das trotz meisterambitionen nur mit 20'000 zuschauern gefüllte stadion brach ob dem gebotenen nicht gerade in euphorie aus. schliesslich erwartet man hier, dass clubs wie der fc luzern vom rasen gefegt werden. perovic machte dann nach 72 minuten alles klar, als er zum 2:0 für den fcb traf.
daten
FC Basel - FC Luzern 2:0 (0:0)
St.-Jakob-Park. - 19 051 Zuschauer. - SR Hänni. - Tore: 59. Zanni 1:0. 73. Perovic 2:0.
Basel: Costanzo; Zanni, Abraham, Ferati, Safari (68. Sahin); Huggel; Frei, Gelabert, Ergic, Perovic (81. Stocker); Streller (84. Mustafi).
Luzern: Zibung; Lukmon, Seoane, Veskovac, Lustenberger; Gaijc (82. Chiumiento), Renggli (63. Diarra); Frimpong, Scarione (74. Zverotic), Ferreira; Paiva.
Bemerkungen: FCB ohne Hodel, Chipperfield, Derdiyok, Carlitos, Marque (alle verletzt), Luzern ohne Lambert, Tchouga, Kukeli, Wiss (alle verletzt). Verwarnungen: 36. Huggel, 42. Perovic (beide Foul). gepostet um 14:54 | soccer | trackback | Diesen Beitrag diskutieren
donnerstag, 19. märz 09
der fc concordia basel verfügt wahrlich über kein schlechtes team. da kommen einem einige namen bekannt vor und auserdem hat man im achtelfinale den superleague-club xamax neuchâtel aus dem wettbewerb geschossen. wie immer bei solchen klassenkämpfen kann der oberklassige also praktisch nur verlieren. die aussicht auf ein cup-out zum aktuellen letzten tabellenrang liess die luzerner ängstlich auftreten. ob's an den trikots lag? weil im basler rankhof praktisch bei dunkelheit gespielt werden muss (miese flutlichtanlage), bestand schiedsrichter hänni wohl zurecht darauf, dass der fcl nicht mit den schwarzen auswärtsdresses auftreten durfte, weil sie den blauen von concordia zu ähnlich sähen. auf jeden fall war nichts von einem klassenunterschied zu sehen, concordia hatte kurz vor der pause sogar die beste chance der ersten halbzeit. allerdings hatte auch der fc luzern seine möglichkeiten. eine grosse wurde durch den linienrichter zunichte gemacht, der zu unrecht die fahne wegen abseits hob. nelson ferreira wäre penaltyreif gelegt worden, aber so gab es halt einen entlastungsfreistoss für die platzherren. weiter hatte pacar eine grosse chance, die er über das tor schoss.

nur noch sion schlagen und dann in den cupfinal...
kurz nach wiederanpfiff hatten die basler eine grosschance, die aber knapp am tor vorbei ging. nach zwanzig minuten war es schliesslich schweglers nase, die über das resultat entschied. ein von gajic getretener freistoss wurde fand via pfosten und riechorgan schliesslich den weg ins tor zum 1:0. nun mussten die wacker kämpfenden challenge-league-kicker alles versuchen. in 74. minute kam dann neben oliver maric ein zweiter ex-luzerner zum einsatz. der ehemalige nati-spieler andré muff sollte die angriffsbemühungen von congeli würdig krönen. doch der schnelle frimpong konnte bei einem konter seinen taumelnden gegenspieler abschütteln und den frei stehenden paiva anspielen. dieser zeigte einmal mehr seine knipserqualitäten und sicherte dem fcl mit dem 2:0 definitiv den sieg.
über das ganze spiel gesehen konnte die leistung des fc luzern nicht überzeugen, das resultat stimmte halt eben trotzdem. also eigentlich das genaue gegenteil der letzten luzerner spiele, in denen häufig grossartiger fussball mit einer miserablen punkteausbeute gezeigt wurde.
daten
Concordia Basel - Luzern 0:2 (0:0). Rankhof. - 950 Zuschauer. - Schiedsrichter: Hänni. - Tore: 65. Schwegler 0:1. 87. Paiva 0:2. -
Concordia: Da Costa; Maric, Baumann, Tcheutchoua, Boumelaha; Mathys (74. Muff), Demiri, Thüring (68. Ferreira), Kim (79. Schürpf); Morello, Bieli. -
Luzern: Zibung; Luqmon, Seoane, Schwegler, Lustenberger; Renggli (82. Zverotic), Gajic; Frimpong, Scarione, Ferreira (90. Tchouga); Pacar (56. Paiva). -
Bemerkungen: Concordia Basel ohne Ritter (gesperrt) und Todorovic (verletzt). Luzern ohne Chiumiento, Lambert, Veskovac und Wiss (alle verletzt). 62. Treffer von Paiva wegen Abseits nicht anerkannt. Verwarnungen: 39. Mathys (Foul). 78. Frimpong (Foul).
[quelle: nzz online] gepostet um 08:44 | soccer | trackback | Diesen Beitrag diskutieren
montag, 2. märz 09
so langsam weiss ich gar nicht mehr, was ich über die fcl-spiele noch schreiben. in meiner "karriere" als zuschauer habe ich eigentlich noch nie einen so guten fc luzern gesehen. da passt alles, goalie, verteidigung, mittelfeld, sturm... selbst wenn 4 verteidiger fehlen. es wird um jeden ball gekämpft und auch so etwas wie teamgeist scheint vorhanden zu sein. die spielweise von rolf fringer sagt mir sehr zu, lässt er doch regelmässig drei angreifer auflaufen, wobei zwei von ihnen auch defensive aufgaben übernehmen.
auch in der ersten hälfte gegen den fc basel zeigte sich der fcl von seinen besten seite. er wartete gar nicht auf die angriffe der mausgrauen, sondern versuchte in führung zu gehen. dass das geht hat man ja im dezember bewiesen. doch heute wollten die blauen einfach nicht treffen und stattdessen traf dann gjasula in der 22. minute zum 0:1. heute stand dem fcl aber nicht nur die eigene fehlende effizienz im weg, auch schiedsrichter kever erwischte einen miesen tag. er verwandte valentin stocker regelkonform wegen reklamierens. doch als derselbe stocker nur momente später claudio lustenberger extrem gelbwürdig von den füssen holte, verzichtete kever auf den karton. das muss wohl der basel-bonus sein. nachdem ferreira noch eine riesenchance vergeben hatte, schnappte sich joao paiva in der 33. den ball von ergic und erwischte jan sommer in der linken ecke. der ausgleich war mehr als nur verdient.

nach der pause powerte luzern weiter, basel blieb das verteidigen und das vertrauen auf jan sommers können. scarione mit einem weitschuss und ferreira mit dem schuss nach dem abpraller desselben prüften den ex-vaduz-goalie. auch der zwanzig minuten vor schluss eingewechselte tchouga scheitere am mann im basler tor. so in der 90. minute unterhielt ich mich kurz mit einem anderen fotografen. "ein unentschieden, das ist doch gut, oder?" fragte er mich. ich: "ehrlich gesagt glaube ich, dass wir noch verlieren..." scott chipperfield schien mich gehört zu haben. in der 93. minute machte er das luzerner unglück perfekt. anstatt mehr als verdienter drei punkte blieb dem fcl am schluss nicht einmal einer.
wer übrigens glaubt, dieser bericht sei zu schönfärberisch, hier ein paar links:
zisch
tagi "das klar überlegene schlusslicht"
nzz "glückliches 2:1 der basler"
blick "chippi rettet basel"
mein lieblingsartikel:
baz "der fc luzern war über weite strecken die bessere mannschaft" und "in der 31. minute hätte stocker nach einem groben foul an claudio lustenberger zwingend vom platz gestellt werden müssen..."
daten
Luzern - Basel 1:2 (1:1). Allmend. - 10'154 Zuschauer. - Schiedsrichter: Kever. - Tore: 22. Gjasula 0:1. 33. Paiva 1:1. 92. Chipperfield 1:2. -
Luzern: Zibung; Lambert, Lukmon, Schwegler, Lustenberger; Renggli; Frimpong (91. Ravasi), Chiumiento, Scarione, Ferreira; Paiva (70. Tchouga). -
Basel: Sommer; Sahin, Abraham, Marque, Safari; Ergic, Huggel; Carlitos (52. Frei), Gjasula (77. Perovic), Stocker (65. Chipperfield); Streller. -
Bemerkungen: Luzern ohne Etter (gesperrt), Kukeli, Veskovac (beide verletzt), Diarra, Seoane, Wiss (alle rekonvaleszent). Basel ohne Zanni (gesperrt), Costanzo, Derdiyok und Rubio (alle verletzt). Verwarnungen: 30. Stocker (Unsportlichkeit), 55. Schwegler (Foul), 64. Chiumiento (Unsportlichkeit), 68. Frimpong (Unsportlichkeit), 81. Streller (Unsportlichkeit).
[quelle: nzz online] gepostet um 09:24 | soccer | trackback | Diesen Beitrag diskutieren
sonntag, 1. märz 09
vor wenigen minuten zogen die basler fans vom bahnhof in richtung allmend. begleitet von einigen feuerwerkskörpern (und polizisten) werden sie ihren fcb nach vorne schreien.
danke an den bilderspender. gepostet um 14:27 | soccer | trackback | 2 Beiträge
dienstag, 16. dezember 08
so, mit diesem kleinen bericht hab' ich mir etwas zeit gelassen. normalerweise tue ich das dann, wenn luzern speziell schlecht spielt. dieses mal war der grund ein anderer. ich hätte den fc basel dermassen hart kritisiert, dass ich besser noch warten wollte. doch mein bild hat sich nicht geändert.
der fc luzern kam durch einen perfekt vorgetragenen konter zum frühen 1:0: renggli spielte auf ravasi, dieser auf frimpong und der setzte sich trotz zerren und reissen von safari durch, kam zum abschluss und bezwang goalie stöckli. doch das war erst der anfang eines denkwürdigen fussballnachmittags auf der luzerner allmend. der fcl spielte richtig gut, hatte mit einem beweglichen 4-3-3 die basler offenbar überrascht und kam immer wieder zu chancen. die beste hatte ravasi, der alleine vor dem basler keeper auftauchte. dieser reagierte jedoch glänzend. statt 2:0 stand es nur momente später 1:1, was dem spielverlauf nun wirklich nicht entsprechen konne. das sagte sich auch joetex frimpong, der sich wieder durchtankte und zur neurlichen führung traf. nelson ferreira konnte noch vor der pause mit einem scharfen schuss auf 3:1 erhöhen. man lasse sich das auf der zunge zergehen: 3:1 in der pause gegen basel. das schönste daran: es war mehr als verdient.

nach dem unterbruch konnte man mit einem wahren sturmlauf der rotblauen (heute grauen) rechnen. doch der blieb aus. klar, sie hatten 2-3 gute möglichkeiten, doch hatten die platzherren ebenso viele und gute chancen. ausserdem kämpften die leuchten nicht nur mit grossartigem einsatz, sondern spielten auch präzis und klug. so zeigte davide chiumiento ein sensationelles spiel mit unglaublich vielen guten pässen und klasse dribblings. einzig jacopo ravasi agierte unglücklich, obwohl er sehr viel für die luzerner offensive tat, wollte ihm kein tor gelingen. seine auswechslung war logisch und mit paiva kam jener portugiese ins spiel, der vor wenigen tagen zwei tore und einen assist für sich verbuchen konnte. und tatsächlich: in der 70. war er noch keine 3 minuten auf dem feld, als er die arme schon ein erstes mal in die luft reissen durfte. sein schuss war haltbar, weshalb von der lumag-tribüne schon bald zubi-zubi-rufe für goalie stöckli zu hören waren. nur 4 minuten später konnte aber zubi-stöckli wirklich nichts dafür: frimpong hatte paiva einfach hervorragend angespielt, so das jener auf das schlussresultat 5:1 erhöhen konnte.
das ergebnis war auch in dieser höhe absolut verdient. im endeffekt war es für den fc luzern zwar nur ein pflichtsieg, schliesslich müssen im kampf gegen den drohenden abstieg auch gegen solche gegner mal drei punkte her. die art und weise aber, wie der sieg tatsache wurde, war schon beeindruckend und sorgte für versöhnliche und hoffnungsvolle stimmung zwischen fans und mannschaft.
daten
Luzern - Basel 5:1 (3:1)
Allmend. - 7626 Zuschauer. - Schiedsrichter: Kever. - Tore: 5. Frimpong 1:0. 32. Frei 1:1. 34. Frimpong 2:1. 40. Ferreira 3:1. 70. Paiva 4:1.
Luzern: Zibung; Lambert, Seoane, Veskovac, Lustenberger; Renggli, Wiss; Frimpong (84. Tchouga), Chiumiento (80. Zverotic), Ferreira; Ravasi (67. Paiva).
Basel: Stöckli; Morganella, Huggel, Marque, Safari; Ergic; Carlitos (61. Mustafi), Frei, Perovic (61. Chipperfield), Stocker; Derdiyok.
Bemerkungen: Luzern komplett. Basel ohne Abraham, Costanzo, Ferati, Gelabert, Hodel, Rubio, Streller und Zanni (alle verletzt) sowie Eduardo (krank). 49. Pfostenschuss Huggel. Verwarnungen: 17. Marque (Unsportlichkeit), 19. Chiumiento (Foul), 55. Morganella (Unsportlichkeit).
[quelle: nzz online] gepostet um 09:14 | soccer | trackback | Diesen Beitrag diskutieren
sonntag, 14. dezember 08
gepostet um 18:03 | soccer | trackback | 1 Beitrag
mittwoch, 10. dezember 08
das sind die prädikate, die mir zum diesjährigen champions league einsatz des fc basel so einfallen. die erfolgsverwöhnten rotblauen schafften es gestern nicht einmal gegen einen bereits qualifizierten, nicht motivierten und schwach spielenden sporting club de portugal einen sieg einzufahren. mit einer unterirdischen performance war wieder einmal marco streller zu sehen, obwohl es ihm auch nicht half, das carlitos für einmal nicht den besten tag erwischte.
die sonst so arroganten basler gingen also richtig unter. 2 tore hat man geschossen, 16 gekriegt. einen einzigen punkt hat man in sechs partien den gegnern abringen können. das zeigt leider auch, wo der schweizer ligafussball international aktuell steht. gepostet um 09:13 | soccer | trackback | Diesen Beitrag diskutieren
samstag, 25. oktober 08
ivan ergic ist ein hervorragenden fussballer, vor allem aber ist er ein intelligenter mensch mit eigenen kopf. mit schonungsloser ehrlichkeit wird er in der presse zitiert: eine "demütigung" sei das spiel gegen die katalanen gewesen. "frustration" sei spürbar. nicht die ewig gleichen phrasen von wegen man habe "ansätze" gesehen, die gut waren. denn so war es ja eben nicht. am schluss fügte ivan ergic sogar noch an, dass er sich beim rückspiel ja dann vielleicht "mit einer verletzung abmelde". sogar humor hat der mann.
den rest des zutreffenden artikels aus dem tagesanzeiger vom freitag 24. oktober gibt es hier: diesen eintrag lesen gepostet um 10:13 | soccer | trackback | Diesen Beitrag diskutieren
donnerstag, 23. oktober 08
ich habe weder lust noch zeit einen echten matchbericht zum gestrigen champions league spiel im basler st. jakobspark zu schreiben. doch ein paar worte muss ich dennoch loswerden.
es war von a - z einfach nur peinlich, was der fc basel auf dem fussbalplatz zeigte. kein einsatz, keine ideen, kein stolz. natürlich spielt der fc barcelona was die technischen fähigkeiten der einzelnen spieler angeht auf einem anderen niveau. doch dass die basler auch kämpferisch und läuferisch deutlich das nachsehen hatten, musste doch überraschen. messi und bojan auf der anderen seite, fighteten auch noch in der 90. minute um die bälle. der eingewechselte thierry henry versuchte mit viel einsatz auch noch ein tor zu schiessen. es wäre das sechste für den spanischen fcb gewesen. bei basel gab lediglich der eingewechselte stocker eine nicht ganz so ungenügende leistung zum besten. doch auch er konnte die blamage des schweizerischen fussball nicht verhindern. praktisch ohne rücksicht zeigten die katalanen auf, wie tief das niveau der super league aka nati a derzeit liegt. wann immer ein basler den ball für sich erobern konnte, stand im bereits wieder ein barça-spieler im weg um ihm der kugel wieder zu entledigen. 70:30 ballbesitz zur pause! so eine statistik gibt's sonst wohl nur, wenn die färöer inseln gegen brasilien spielen. nach 90 minuten waren die basler froh, dass sie kein stängeli kassiert hatten. das lag aber vor allem daran, dass die katalanen auf trainingstempo runtergeschaltet hatten. bojan und henry vergaben diverse möglichkeiten zur weiteren ermunterung des gästesektors. wenn man dann noch daran denkt, dass costanzo in der ersten hälfte vom platz hätte fliegen müssen, ein penalty nicht gegeben wurde und die barça-stürmer mehrmals fälschlicherweise wegen offside zurückgepfiffen wurden...

vorfreude im barça-sektor
natürlich wird es leute geben, die den klassenunterschied mit dem budgetunterschied begründen wollen. ok, barcelona hat 320 millionen, basel nur 30. aber was ist mit schötz? die luzerner waren dem schweizer meister im cup über 70 minuten ein gleichwertiger gegner. keine ahnung wie hoch das schötzer budget ist, 3 millionen werden es aber kaum sein.
den höhepunkt stellten für mich aber die basler zuschauer dar. sie honorierten die durchwegs katastrophale leistung ihrer mannschaft mit standing ovations. die gleichen zuschauer hatten übrigens zu beginn die spieler des fc barcelona beim aufwärmen ausgepfiffen, aber das wäre wieder eine andere geschichte.
moment, ich habe noch einen höhepunkt gefunden. christian gross meint, das 5:0 sei keine demütigung gewesen. was dann, chrigel, was dann? etwa ein kompliment an die grossartige taktische leistung Deiner mannschaft?
basel null
barcelona fünf
aber das hab' ich irgendwie schon mal gesagt.  gepostet um 17:39 | soccer | trackback | Diesen Beitrag diskutierenältere einträge
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