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mittwoch, 12. september 12





yep, das ist die tochter von jessica simpson. das gesicht hab' ich mal weggeschnitten. denn eigentlich geht es gar nicht um die arme kleine, sondern um babies oder kleine kinder im allgemeinen. in den usa ist auf die veröffentlichung eben jenes bildes eine diskussion aufgekommen. auf twitter habe ich micht dann an einer schweizer diskussion zum thema beteiligt.

ich finde es seltsam und auch unangebracht, so kleine mädchen bereits mit bikinis zu verkleiden. denn so werden sie unnötig früh sexualisiert. natürlich werden kinder schon ab allerfrühstem alter geschlechterspezifisch angezogen, was auch nicht unbedingt tragisch sein muss. nur wird mit dem bikini halt anderes verbunden als mit blossen rosa oder hellblau gehaltenen oberteilchen. mit dem bikini werden quasi brüste abgedeckt, wo noch gar keine sind bzw. sein können. dadurch findet eine gewisse sexualisierung des kindes statt.

ich bin mir allerdings durchaus bewusst, dass das thema heikel ist. gerade die medienseitig gross gebrachten missbrauchsfälle lassen niemanden kalt. sie führen dazu, dass man die kinder besser zu schützen versucht. gut möglich, dass eltern sogar noch das gefühl haben, ein kind wirke weniger sexualisiert, wenn es (eventuell mit bikini) mehr angezogen ist.

in den letzten 20 jahren hat sich in diesem bereich wohl viel getan. wir duschten beispielsweise im kindergarten noch gemischt. heute ist sowas total unvorstellbar. ob diese entwicklung wirklich immer nur zum vorteil der kinder und deren "kindsein" ist, würde ich zumindest mal in frage stellen.
gepostet um 18:24 | other stuff | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


freitag, 7. september 12



Es tut mir fast körperlich weh, wenn selbst ein Arthur Honegger, der in New York ja ein kompetenter Moderator ist, plötzlich auch eine solche Mode mitmacht. Dreitagebart, was soll das? Man hat ja "elektrisch" im Haus. Ein Cuche oder ein Federer, die machen solche Dinge nicht mit und sind trotzdem sehr männlich. [...] Tschäppät... also der ist jenseits von Gut und Böse.
hanspeter bühler, pr-berater im interview mit dem tagesanzeiger.

ich finde bärte ja auch ganz schlimm. jawohl.
gepostet um 16:41 | other stuff | trackback | 1 Beitrag


mittwoch, 22. august 12



was mich betrifft, so kann sich jemand, der sich "Abercrombie & Fitch" quer über die Brust oder sonstwohin schreiben lässt, gerne auch gleich mit dem Edding 3000 "Ich bin ein Modeopfer von vorgestern" auf die Stirn schreiben, denn für mich ist das dieselbe Botschaft.
philipp tingler über lesbare kleidung auf tagesanzeiger.ch.

ich finde shirts mit slogans drauf ja auch wirklich doof. oder so. ;-)
gepostet um 13:15 | other stuff | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


mittwoch, 1. august 12



die luzerner zeitung titelt: "blue balls zieht positive bilanz". ich denke: "die ziehen doch immer eine positive bilanz, egal was passiert". in diesem jahr haben sich die misstöne um das zweifelsohne schöne festival am luzerner seebecken gehäuft. ein kommentar, der auf der seite der nlz abgegeben wurde, zeigt ein paar dinge auf.
die Bilanz am Blue Balls könnte um mehrere tausend Zuschauer besser sein wenn einmal namhafte Bands auftreten würdem. Beim Veranstalter geht es lediglich ums Geld und um die Abzocke der Luzerner. Überhöhte Konsumationspreise und kaum öffentliche Toiletten. Unnötige Depotabgabe die völlig überflüssig ist. Besser man zieht einmal etwas Grosses auf mit bekannten internationalen Bands und normalen Preisen. So hätte das Blue Balls auch mehr Besucher. In einer Woche sollte so eine Veranstaltung mindestens 100'000 Besucher haben wenn man es professionell aufzieht. (Michael Furrer, Luzern)
als erstes fällt mir auf, dass man es offensichtlich nie allen wird recht machen können. bekannte internationale bands treten jetzt schon am blue balls auf, doch das wird anscheindend nicht so wahrgenommen. auch die preise für die tickets sind nicht übertrieben hoch. da ticketpreise in den letzten jahren allgemein gestiegen sind, kann man bspw. 90.- chf für paolo nutini im kkl durchaus vertreten. die idee, dass man die konzerte beim pavillon, vor dem kkl und beim schweizerhof jeweils für gesamthaft 20 franken geniessen darf, ist für mich ein zentrales pro-argument für das festival. so günstig kommt man nirgends in den genuss von so viel livemusik. auch die kritik am depot für getränkebecher und geschirr taucht immer wieder auf. wieso eigentlich? so geben die allermeisten leute ihr benutztes zeug zurück, anstatt es irgendwo auf den boden zu schmeissen.

tatsächlich sehr hoch sind die preise für die getränke. 6 chf für ein bier und vor allem der gleich hohe betrag für ein mineralwasser, sind zu viel. das führt dazu, dass viele leute die getränke von zuhause mitnehmen. das wiederum führt dazu, dass die abfallkübel trotz depotgebühr überlaufen.

auch das verhalten des blue balls chefs hat enttäuscht. nach dem gasunfall tritt leierer nicht vor die medien. dabei steht er vor jedem konzert im kkl vor die leute hin, sonnt sich in der aufmerksamkeit. unverständlich, dass hier kein persönliches statement von ihm zu vernehmen war. gutes krisenmanagment schaut anders aus. und es bleibt bei vielen besuchern der eindruck hängen, dass es dem organisator eben doch nur um den schnöden mammon geht.

gerade weil viele menschen auch wegen dem grossen kulinarischen angebot ans blue balls kommen, hätte man eine echte stellung- und anteilnahme erwartet. neben dem essen interessiert natürlich die musik, die auch dieses jahr sehr vielseitig war. dennoch sehe ich noch verbesserungspotential. schon vor zwei jahren habe ich mir dazu gedanken gemacht, allerdings vor allem mit bezug auf das platzproblem:
für mich führt in zukunft nichts an einer weiteren location vorbei. vor dem kkl und beim pavillon ist man jetzt schon am anschlag, vor dem schweizerhof ist sowieso nicht allzu viel platz. vorstellbar ist für mich eine weitere bühne im bereich des carparkplatzes. man wäre nahe beim kkl und würde die rahmung des seebeckens fortsetzen. dort könnten jeden abend zwei schweizer nachwuchsbands auftreten, was möglicherweise zu einer weiteren diversifizierung des publikums beitragen könnte. die plätze dafür könnten über battles in der schüür oder so erspielt werden.
das sehe ich heute noch genau gleich. wer einmal an einem freitag- oder samstagabend am blue balls war, weiss wie eng es gerade hinten beim pavillon werden kann.

aber so wie ich das blue balls und den herrn leierer an dessen spitze kenne, wird auch die diesjährige kritik einfach nur abprallen. erst wenn es zu einem, aus meiner sicht in dieser form unveremeidlichen - zuschauerschwund kommt, werden die verantwortlichen (vielleicht) handeln. schade um das wunderbare festival.
gepostet um 17:07 | other stuff | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


samstag, 14. juli 12



Medien sollten daher primär der Aufklärung dienen, nicht der Verführung. Keine klare Grenze zwischen journalistischer Ethik und dazu in Konflikt stehenden Interessen zu ziehen, endet meist in der Käuflichkeit und damit Gefügigkeit gegenüber Inhalten nach dem Gusto Dritter. Solches zu fordern, zuzulassen oder gar zu fördern, pervertiert nicht nur publizistische Werthaltungen, sondern gefährdet letztlich auch das höchste Gut des Journalisten: die eigene Glaubwürdigkeit.
nzz-chefredaktor markus spillmann in einem kommentar über journalisten in krisenregionen. lesenswert.
gepostet um 17:48 | other stuff | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


dienstag, 12. juni 12



schon schön, haben wir in der schweiz ein derart breit gefächertes angebot an zeitungen. gut ersichtlich an der berichterstattung über via sicura heute morgen.

20min

tagesanzeiger

nzz

bund


als einziges medium mit abweichender berichterstattung hat sich der blick einen link zu seinem artikel verdient. ;-)
gepostet um 16:16 | other stuff | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


sonntag, 10. juni 12



[...] Da heisst es immer, viele Journalisten würden sich gegen Online-Journalismus sperren, weil sie Angst vor Bedeutungsverlust hätten. Quatsch! Viele Journalisten sperren sich gegen Online-Journalismus, weil sie die Kraft des Gedruckten lieben, das Gewichten, das Gestalten. Sie lieben ein Wertpapier: die Zeitung.
der kommentar von christof moser in "der sonntag" zur entscheidung der nzz, print- und online-redaktion zusammenzulegen.

irgendwie liest sich das wie ein mini-pamphlet gegen die online-zeitung an sich. man hat fast das gefühl, der schreiber hätte angst, dass man ihm seine gedruckte zeitung wegnehmen möchte. ich dagegen glaube, dass wir online und print noch lange in (mehr oder weniger) friedlicher koexistenz erleben werden. dass man bei der nzz nun die redaktionen zusammengelegt hat, macht vor allem hinsichtlich der bald zu erwartenden paywall sinn. schliesslich erwartet ein zahlender kunde bestimmt mehr, denn ein gratis durchsurfender nutzer. während ein blättchen wie 20min online ihre kundschaft mit ein paar lustigen videos bei der stange halten kann, erwartet man vom zürcher urgestein des qualitätsjournalismus' multimediale hintergrundinformationen in höchster güte. man darf gespannt sein, wie die nzz diesen erwartungen gerecht zu werden versucht.
gepostet um 10:47 | other stuff | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


samstag, 9. juni 12



Sobald ein etwas ungewöhnliches Licht am Himmel auftaucht, sind es schon Ufos und Ausserrirdische. Der Mensch neigt einfach schnell dazu, das noch "Unentdeckte" und "Vermutete" herbei zu schwören, weil er es einfach so haben will. Seit Herr E. von Däniken mit all diesen Fantasien einen grossen Wirbel machte, sehen viele am Himmel nur noch Ufos... Wenn diese Menschen nur alle so an unsern Schöpfer glauben würden, wie an die "grünen Männchen"...
von einem heinz muenger auf blick online zu einem artikel über eine vermeintliche ufo-sichtung über israel.
gepostet um 10:54 | other stuff | trackback | 2 Beiträge


samstag, 26. mai 12



Ich hatte einen Liter Tee dabei. Und einen Liter Coca-Cola. Für den Magen ist es das Beste. Ich schickte extra noch einen Träger runter, um Cola zu holen. Als ich zu Tenji sagte, ich nähme Cola mit, runzelte er die Stirn. Aber nach dem Gipfel fand auch er: "Hey, Cola ist das Beste!"
ueli steck im lesenswerten interview auf tagesanzeiger.ch
gepostet um 13:29 | other stuff | trackback | Diesen Beitrag diskutieren



gepostet um 13:01 | other stuff | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


freitag, 25. mai 12





tja, katzen, ihr habt struppige aber supersüsse konkurrenz am hals. der kleine dachs ist bei uns gestrandet und hält einige auf sympathische weise vom arbeiten ab. ;-)

mehr bilder
gepostet um 15:50 | other stuff | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


freitag, 11. mai 12



[...] Weil die Schweizer einfach Idioten sind. Sie haben kein Selbstbewusstsein und verfälschen permanent ihre Geschichte. Entgegen den Mythen war die Schweiz vor ein paar hundert Jahren das Afghanistan Europas: Es waren ärmste Leute, es waren härteste Bedingungen, es war eine Bildungsmisere, es gab Religionskriege mit tausenden Toten. Die Schweiz war nie demokratiefähig, bis Napoleon kam und sagte: "Ich zwinge euch jetzt dazu." Seither meinen die Schweizer, sie hätten die Demokratie erfunden. Die Schweiz war auch nie freiheitswillig, bis Herr Schiller den Wilhelm Tell erfand. Seither glauben die Schweizer, sie seien freiheitswillig. Und es ist hochumstritten, ob der Rütlischwur jemals stattgefunden hat. Die Schweiz hat also keine Geschichte. Deshalb igeln sich die Schweizer ein, sind neutral und wollen nicht mitmachen. Jeder, der von außen kommt, wird von den Schweizern als jemand empfunden, der etwas wegnehmen will.

dieter moor bei ntv.
gepostet um 16:59 | other stuff | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


freitag, 4. mai 12



die nasa verwöhnt uns wieder einmal mit einem schön gemachten imagefilm. enjoy.

gepostet um 15:47 | other stuff | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


dienstag, 1. mai 12





so könnte sogar lkm zum bartträger werden, oder? ;-)

via imgur
gepostet um 15:17 | other stuff | trackback | 1 Beitrag


montag, 30. april 12





so ein pc hat einen ganz eigenen humor.
gepostet um 17:01 | other stuff | trackback | 1 Beitrag

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