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einträge zum thema politics

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mittwoch, 30. mai 12



aktuell ereifert sich die israelisch botschaft ob der nicht eben geschickten ortsbezeichnung, die die migros neu als herkunftsland angeben will: "israelisches siedlungsgebiet". darüber kann man sich sicher trefflich streiten. noch ungeschickter geht aber bernard fischer vom tagesanzeiger bei betitelung seiner "analyse" vor:



bei dieser wortwahl mag zumindest ich nicht an zufall denken. juden und stempel, klingelt es da irgendwo? mit so einem titel rückt man die migros in einen politischen bereich, wo sie ganz sicher nicht hingehört. hat der tagesanzeiger solche headlines nötig? eine sachlichere überschrift würde dem ohnehin unnötig aufgeladenen thema doch eher dienen.
gepostet um 20:00 | politics | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


dienstag, 15. mai 12



es ist ja schon nett, wie ueli maurer die demokratie lebt. kein mann der blossen worte, nein, der taten. gestern hat er uns entscheiden lassen, ob wir denn nun den gripen kampfjet oder gar nichts haben möchten. schweren herzens habe ich mich nun für gar nichts entschieden.
gepostet um 17:00 | politics | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


montag, 14. mai 12



Entweder gibt es diesen Gripen oder gar nichts, weil wir haben das Geld nicht für mehr.
ueli maurer, oberbefehlshaber über die beste armee der welt, zitiert in der nzz.

also der gripen oder nichts? hm... ich werde mal bis morgen überlegen, für was ich mich da entscheiden würde.
gepostet um 19:59 | politics | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


donnerstag, 10. mai 12



You know, Malia and Sasha, they have friends whose parents are same-sex couples. There have been times where Michelle and I have been sitting around the dinner table, and we’re talking about their friends and their parents and Malia and Sasha, it wouldn't dawn on them that somehow their friends' parents would be treated differently. It doesn't make sense to them and, frankly, that’s the kind of thing that prompts a change in perspective.
president barack obama
nyt blog caucus
gepostet um 22:22 | politics | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


donnerstag, 12. april 12



Die Bildagentur laif hat unterdessen einen Missbrauch des Bildes erklärt. Ein Foto aus einer Reportage ihres Fotografen Livio Mancini sei sinnentstellend und wahrheitsverändernd verwendet worden.
Die Aussage des Bildes sei ins Gegenteil verkehrt und als Illustration für einen Artikel missbraucht worden. Laif forderte die Fotoredaktionen auf, Bilder ausschliesslich in dem Kontext zu verwenden, in dem sie entstanden sind.
tagesanzeiger

pressefreiheit ist etwas gutes. wenn sie allerdings nur noch zur aufhetzung missbraucht wird, nimmt sie als institution grossen schaden.
gepostet um 04:07 | politics | trackback | 6 Beiträge


freitag, 23. märz 12



Beispiel Alpeninitiative: Sie war das Beste, was der Schweiz passieren konnte. Dank ihr wurde der Lastwagenverkehr effizienter. 40-Tönner ersetzten 28-Tonnen-Lastwagen. Schwere Camions bezahlen dank der Schwerverkehrsabgabe heute faktisch 5 Franken pro Liter Diesel. Mit den Rationalisierungsgewinnen finanzierte die Schweiz die beiden Neat-Tunnel. Darum reist man heute in zwei Stunden mit dem Zug von Zürich nach Brig. Die Alpeninitiative wurde nicht buchstabengetreu, aber umso intelligenter umgesetzt. Bei der Zweitwohnungsinitiative wird es vielleicht ähnlich sein.
wie so oft hat peter bodenmann eine eigene meinung. im interview mit dem tagesanzeiger äussert er sich zur zweitwohnungsinitiative.

merci an huby für den hinweis.
gepostet um 14:17 | politics | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


freitag, 16. märz 12



Wir haben nicht den Anspruch, auf dem höchsten europäischen Stand zu sein.
ueli maurer, verteidigungsminister, im parlament zum thema kampfflugzeuge.
via tagi
gepostet um 09:56 | politics | trackback | 1 Beitrag


montag, 12. märz 12



wir mögen ja unsere berge. einige sind sogar stolz darauf. wir erholen uns dort oben, fahren ski, wandern, geniessen einfach nur die gute luft und die aussicht. das alles so möglichst so bleiben. wäre ja schade, wenn plötzlich alles zubetoniert wäre. schliesslich wollen wir uns da in der natur erholen, ist ja klar.

so weit, so gut. nun gibt es auch menschen, die leben tatsächlich dort oben. und zwar permanent. ihr hauptsächliche einkommensquelle ist der tourismus - logisch. dazu gehören auch: ferienwohnungen. die mögen den grössten teil des jahres leer stehen. und doch sorgen auch sie für den im gebiet nötigen umsatz. durch den bau, durch den betrieb und natürlich durch die zeitweise dort lebenden unterländer.



nun dürfen bei nationalen abstimmungen halt einfach alle abstimmen. soll ja auch so sein. dass die unterländer nun darüber bestimmen, wie viele solche zweitwohnungen in den tourismusgebieten stehen dürfen, ist aber wohl kaum im eigentlichen sinne der demokratie. welche fehler früher begangen wurden, kann ich zu wenig beurteilen. was ich aber weiss ist, dass diese lösung für unfrieden und probleme in der schweiz sorgen wird. mal sehen, wie man bei der umsetzung vorgehen will.
gepostet um 11:58 | politics | trackback | 2 Beiträge


samstag, 3. märz 12



ich habe meinen text von gestern auch an den verfasser des offenen briefes, christian bertschi von der nlz, geschickt. seine antwort möchte ich meinen lesern nicht vorenthalten.

gepostet um 15:59 | politics | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


freitag, 2. märz 12





es gibt ja sicher gute und schlechte journalisten. ich glaube, dass ich keineswegs übertreibe, wenn ich sage, dass christian bertschi nach diesem artikel eindeutig einzuordnen ist. dass man bei der neuen luzerner zeitung solche texte druckt, spricht definitiv nicht für die interne qualitätskontrolle. manch ein leserbrief kommt da differenzierter und auch anständiger daher.

ich weiss wirklich nicht, was ihm die luzerner fans getan haben, aber christian bertschi scheint sie zu hassen. anders ist diese kampagne, die er auf den seiten der nlz schon seit monaten führt, kaum mehr zu verstehen.

als journalist wäre es seine pflicht, auch in einem kommentar eine gewisse distanz und neutralität zu wahren. bezeichnungen wie "verblödete idioten" gehören da ganz sicher nicht rein. es ist dann auch geradezu peinlich, wie er die mitglieder des vorstandes zu provozieren versucht, damit diese doch endlich gegen die fans vorgehen sollen. das wort "medienhetze" kommt mir ziemlich schwer über die lippen, aber hier passiert nichts anderes. schamlos wird verbal auf die anhänger des fc luzern eingedroschen. gegendarstellungen haben keinen platz. interessant auch, dass bertschi meint, er wisse dass sich viele fans durch die pyros gefährdet fühlten.

tatsache ist: es war nicht sonderlich geschickt, nach der übereinkunft mit dem fc luzern so bald wieder pyros zu zünden. tatsache ist aber auch, dass die aktion im kontext der choreografie zu beginn der ersten und der zweiten hälfte gesehen werden muss. sinn der choreo war es darauf aufmerksam zu machen, dass die schweizer fussballliga wirklich grössere probleme hat, als ein paar zündelnde zuschauer. es passt perfekt in diesen zusammenhang, dass nach dem konkurs von xamax, dem enormen punktabzug für sion nur tage nach dem spiel mit dem achso schlimmen pyro-vorfall nun auch der servette fc vor dem abgrund zu stehen scheint.

auch von krawallen schreit bertschi in seiner kampfschrift. es gab tatsächlich zwischenfälle, die sich aber zwischen den fans der young boys und der polizei abspielten. die berner wollten zu fuss zum stadion gehen, die polizei versuchte das zu verhindern und setzte gummischrot und tränengas ein. dass die als gemeingefährlich dargestellten luzerner fans nach dem spiel friedlich nach hause gingen, wird mit keinem wort erwähnt. dafür findet wie gesagt das wort "krawalle" platz im text. journalistische höchstleistungen sehen anders aus.

p.s. natürlich habe ich meinen text der nlz als leserbrief gesendet. sie wird ihn, wie jeden eines nicht-abonennten, ablehnen.
gepostet um 10:17 | politics | trackback | 2 Beiträge


montag, 20. februar 12








inzwischen sind diese grafiken von der website der svp widen verschwunden. sie seien dort unter der rubrik "real svp", also echte svp, zu lesen gewesen. wie passend. doch bei 20 min gibt es sie auch jetzt noch zu sehen. dort wäre wohl auch ein interview mit andré mattenberger, vizepräsident eben jener svp widen, erschienen, hätte er es nicht zurückgezogen. denn wie man im artikel liest, war man sich keiner schuld bewusst. bei 20 minuten wurde die kommentarfunktion für den artikel zu dieser geschichte deaktiviert. wohl wissend, dass sich genug dämliche kommentatoren fänden, die solche slogans super finden. gut, den teil, wo sie zugeben, dass sie statistiken fälschen find' ich auch ok.

ich bin dann mal gespannt auf die entschuldigung der svp schweiz. :-)

update: die svp hat sich soeben offiziell für die slogans entschuldigt. nö, natürlich nicht. aber dank tweets von ugugu und philippe wampfler weiss ich nun, dass es sich um alte slogans handelt. ausserdem wird noch gemutmasst, ob sie ursprünglich aus einer anti-svp-kampagne stammen.

update: ok, entschuldigt hat sich die svp schweiz natürlich noch immer nicht. das wird wohl auch nicht passieren. aber immerhin hat sich die svp aargau von den slogans distanziert.
gepostet um 08:38 | politics | trackback | 16 Beiträge


dienstag, 14. februar 12



Drei Viertel der Zuwanderer gehen einer Erwerbstätigkeit nach – mehr als in jedem anderen OECD-Land. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen sei die Beschäftigungsquote der Immigranten höher als in den übrigen OECD-Ländern.
aus einem nzz online artikel. natürlich hat das auch mit der zusammensetzung der zuwanderer zu tun.
gepostet um 13:01 | politics | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


montag, 30. januar 12



Wenn im Flüchtlingswesen nur annähernd so viel in die Voraussicht investiert würde wie bei der militärischen Landesverteidigung, wäre die Schweiz besser gerüstet auf steigende Gesuchszahlen. Tatsache ist, dass in der Regierungszeit von Bundesrat Blocher das Personal und die Kapazitäten im Asylbereich derart drastisch zusammengestrichen wurden, dass sie nur gerade ausreichten, um ein absolutes Schönwetter-Szenario zu bewältigen. Oder anders herum: Blocher wollte die Gesuche auf 10'000 pro Jahr plafonieren und dann den Asylnotstand ausrufen, wenn diese Grenze überschritten würde (was den Einsatz der Armee nach sich zöge). Eine ziemlich irreale Vorstellung, die vor allem dazu führte, dass im Flüchtlingbereich qualitativ und quantitativ Ressourcen abgebaut und Know-how vernichtet wurden.
via tweet von cedric wermuth gelangte ich zum artikel in der tageswoche, den ich hier auszugsweise zitiere.

tatsächlich ist es schon interessant zu sehen, weshalb wir im asylwesen aktuell ein derartiges chaos haben. ganz bestimmt sind nicht alle ankommenden asylbewerber auch wirklich "berechtigterweise" hier. hier sind sie aber eben trotzdem, was dazu führt, dass die entsprechenden verfahren aufgenommen werden müssen. sind die ressourcen dazu gar nicht erst vorhanden, kann man sich ausmalen was passiert.
gepostet um 10:19 | politics | trackback | 9 Beiträge


sonntag, 29. januar 12



We are convinced that when people hear stories of the lives they've helped to improve, they want to do more, not less.
aus dem annual letter von bill gates, co-chair der bill & melinda gates foundation
gepostet um 20:15 | politics | trackback | Diesen Beitrag diskutieren


sonntag, 22. januar 12



als ich las, amstutz werde neuer fraktionspräsident, dachte ich schon an den nächsten fehltritt der rechtspartei. politologe louis perron sieht es in einem tagesanzeiger-interview offensichtlich ähnlich:
Adrian Amstutz sagt von sich, dass er mit der Motorsäge politisiere. In Erinnerung geblieben ist auch sein Auftritt in der Arena, wo er der frisch gewählten Bundesrätin Simonetta Sommaruga über’s Maul gefahren ist wie wohl noch selten ein Politiker. Wenn ich mir anschaue, welche Vorstösse er im Parlament eingereicht hat, ergibt sich vor allem das Bild eines Lobbyisten für die Lastwagen-Branche. Ausser der Raser-Initiative hat er wenig Überparteiliches geleistet. Ich kenne niemanden im Parlament aus FDP, CVP oder SP, welcher einen besonderen Draht zu Herrn Amstutz hätte.
gepostet um 16:58 | politics | trackback | 16 Beiträge

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